Ausstellung: Boarding Pass to Paradise - Arbeiten von Peretz Beda Mayer und Fritz Haendel

Wien (OTS) -

15. Mai - 31. Juli 2008 im Schifffahrtszentrum - Handelskai/Reichsbrücke, Handelskai 265, 1020 Wien Öffnungszeiten: Mo-Fr- 9.00 -19.00 Uhr (Hauptgebäude) Sa. So. die Outdoor-Ausstellung ist täglich zu besichtigen

Führungen für Schulen und Gruppen durch die Ausstellung werden angeboten (nach telefonischer Vereinbarung oder per Email - Kosten:
Erwachsene Euro 4.-, SchülerInnen, StudentInnen Euro 2.50).
Die Dokumentation "Atlantic Drift" (im Verleih des "Filmladens")wird unentgeltlich gezeigt (Dauer: 50 Minuten). Anmeldung dazu erforderlich.

Eintritt frei!

Die Ausstellung wurde in Europa erstmals im Mai 2005, 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs, in der Gedenkstätte Theresienstadt (Pamatnik Terezin) gezeigt und war seither noch in Prag, Ostrava und Liberec (Reichenberg) in der Tschechischen Republik zu sehen. Nun wird sie erstmals in Österreich am Gelände des Schiffahrtszentrums neben der Donau (Höhe Reichsbrücke) gezeigt.

Im ersten Teil der Ausstellung wird die dramatische Flucht per Schiff auf der Donau Richtung Schwarzes Meer und die bisher wenig bekannte Internierung jüdischer Flüchtlinge in Mauritius, sowohl in historischer Sicht, als auch aus dem künstlerischen Blickwinkel des Zeichners und Karikaturisten Fritz Haendel und des Expressionisten Beda Mayer dokumentiert. Der zweite Teil präsentiert die Malerei Peretz Beda Mayers, entstanden in Israel zwischen 1945 und 2002. Fritz Haendels Werk endet im Januar 1945 in Mauritius durch den Selbstmord des Künstlers.

Beda Mayer (1906-2002) und Fritz Haendel (1910-1945). haben sowohl die Flucht von Bratislava über Haifa nach Mauritius, als auch das Leben im Internierungslager in Skizzenbüchern, Holzschnitten, Fotografien und Karikaturen fast minutiös festgehalten.

Die Kuratorin Elena Makarova (eine enge Freundin Beda Mayers) hat die Ausstellung in Europa und Israel recherchiert. "Boarding Pass to Paradise" wurde gemeinsam mit Pamatnik Terezin und dem Museum Ein Harod in Israel produziert, wo sie ab Herbst 2008 zu sehen sein wird. Zu den einzelnen

Themenbereichen wurden vom Filmer Chaim Kuchuk Videosequenzen produziert, die den historischen Kontext der Flucht und Internierung aufzeigen und visualisieren. Für die architektonische Ausarbeitung zeichnet Georg Schrom.

Die Ausstellung wird durch den Beitrag des Wiener Donauraum/ Central Danube des Nationalfonds und des Zukunftsfonds der Republik Österreich, des BMUKK, der MA7/Kultur -und Wissenschaftsreferat, der Botschaft des Staates Israel, der Saint-Gabain Rigips Austria GesmbH., der Bezirksvorstehung des 2. Bezirks und der Wiener Linien realisiert und durch die Braintrust GmbH. und die Tageszeitung "Die Presse" unterstützt.

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Anmeldung für Ausstellungsführung und Dokumentation sowie weitere
Informationen:
Agentur Milli Segal (Fon: 01 9687266, Email: info@millisegal.at)

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