Erfolg auf dem Weg zum Hochschulzugang für Meister

WKÖ-Schelling: Neues Gesetz soll Austausch zwischen Wirtschaft und Universität beleben

Wien (PWK357) - Mit dem gestern im Nationalrat angenommen Gesetzesentwurf zum Hochschulstudienberechtigungsgesetz erfolgte unter anderem auch eine richtungsweisende Weichenstellung, um Meistern in angemessener Weise den Hochschulzugang zu eröffnen. "Von der vereinfachten Ablegung der Studienberechtigungsprüfung an Pädagogischen Hochschulen für Meister, die in eine Lehrtätigkeit wechseln möchten, erwarte ich mir einen Anreiz für all jene Menschen, die ihre berufspraktischen Erfahrungen an die Jugend weitergeben wollen. Gleichzeitig erhoffe ich mir davon eine nachhaltige Belebung des Austausches zwischen der Wirtschaft und dem Schulalltag", sieht Hans Jörg Schelling, Vizepräsident der Wirtschaftkammer Österreich, einen Gewinn für alle Beteiligten.

Allerdings handle es sich bei dieser Regelung nur um einen ersten Schritt, dem weitere folgen müssten. In Zukunft sollten auch in Österreich jenen Studieninteressenten, die hervorragend beruflich qualifiziert sind und denen lediglich die formale Studienberechtigung fehlt, ein angemessener Zugang zu den Bildungsangeboten der Universitäten eröffnet werden.

In seiner Funktion als Abgeordneter zum Nationalrat ist Schelling davon überzeugt, dass ein vergleichbar vereinfachter Universitätszugang für Meister auch dann einen Gewinn für das Hochschulwesen darstellen werde, wenn nur wenige diesen Weg einschlagen werden. "Wirklich interessant für alle Beteiligten wird es aber spätestens dann, wenn die Universitäten im Sinne des Lifelong Learning Berufspraktiker und insbesondere Meister als neue Zielgruppe erkennen und spezielle Studienprogramme anbieten. Eine solche Entwicklung wäre zum Nutzen sowohl der Hochschulen als auch der Wirtschaft", stellt Schelling abschließend fest. (Ne)

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