Kopf: Klimaschutz macht an den Landesgrenzen nicht Halt

Wien (ÖVP-PK) - Österreich hat sich beim Klimaschutz und der Reduktion der Treibhausgasemissionen ein sehr ambitioniertes Ziel gesteckt und wir bekennen uns dazu, dass wir versuchen, dies größtenteils durch Maßnahmen im Inland zu erreichen. Auch deshalb, weil dies Beschäftigung im eigenen Land schafft. Nachdem aber die Klimabelastung kein nationales Problem ist, das an den Landesgrenzen Halt macht, müssen wir sehen, dass es Volkswirtschaften gibt, die weit weniger CO2-effizient sind. Daher macht es Sinn, in solchen Ländern die Bemühungen zu verstärken, wo die CO2-Effizienz eine geringe ist. Dort bringt jeder eingesetzte Euro ein Vielfaches dessen, was er bei uns bringen würde. Das erklärte ÖVP-Umweltsprecher Abg. Karlheinz Kopf heute, Donnerstag, bei der Debatte um das Umweltförderungsgesetz im Nationalrat. ****

Unser Ziel ist es, über das JI/CDM-Programm eine Reduktion um 45 Millionen Tonnen zu erreichen. Die Preisentwicklung lässt es aber leider nicht zu, dass wir das mit dem derzeitigen Finanzrahmen erzielen können. Das ändern wir mit der heutigen Änderung des Finanzrahmens. Das ist ein wesentlicher Beitrag durch einen vernünftigen Mix: viele Maßnahmen zu Hause, aber auch wichtige Maßnamen in den anderen Ländern", schloss Kopf.
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