Schieder: Durch Verschärfung eigener Gesetzeslage Produktpiraterie Einhalt gebieten

Hagenhofer - Falschprodukte sollen vernichtet werden

Wien (SK) - Im Zusammenhang mit Produktpiraterie gelte es, "zu warnen, das Bewusstsein zu schärfen und durch schärfere Maßnahmen -zum Beispiel durch die Verschärfung der eigenen Gesetzeslage - der Produktpiraterie Einhalt zu gebieten", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Andreas Schieder am Donnerstag im Nationalrat. SPÖ-Abgeordnete Marianne Hagenhofer sprach sich für eine "Ergänzung der zollrechtlichen Bestimmungen" aus. So sollten Falschprodukte nicht länger in "Freilager verbracht" werden, sondern umgehend "vernichtet" werden. Schließlich sei es "unverantwortlich", dass "Menschen, die nicht soviel Geld haben, an diese Produkte herankommen", so Hagenhofer. ****

Ausdrücklich bedankte sich Schieder bei SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier - sei dieser doch "unermüdlicher Motor im Kampf gegen Produktpiraterie". Außerdem trage Maier mit seiner "unermüdlichen Arbeit" zum Wohle der Konsumenten bei, so Schieder. Dass etwa laut jüngstem Produktpirateriebericht 224.000 Tabletten beschlagnahmt worden seien, bezeichnete Schieder als "verrückte Austriebe einer globalisierten Wirtschaft". Schieder verwies hier auch auf die dramatischen gesundheitlichen Auswirkungen von gefälschten medizinischen Produkten.

Hagenhofer - Falschprodukte können sehr gefährlich sein

Als "ganz wichtig" bezeichnete Hagenhofer es, dass die "Menschen wissen, dass Falschprodukte sehr gefährlich sein können". Klar sei auch, dass die Menschen durch Infokampagnen darauf hingewiesen werden müssen, dass "nicht alles, was wie ein Markenprodukt aussieht, auch ein Markenprodukt ist". Hagenhofer verwies in diesem Zusammenhang etwa auf die in China hergestellten, sehr gefährlichen Spielwaren, die sich auch auf dem europäischen Markt fanden. (Schluss) mb

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