VP-Anger-Koch ad EURO: "Kein Persilschein für 7,3 Millionen Euro"

ÖVP Wien stimmt Fanzone Hanappi-Stadion nicht zu

Wien (VP-Klub) - "Die ÖVP Wien wird der SPÖ in der heutigen Gemeinderatssitzung sicher keinen Persilschein für die freihändige Vergabe von 7,3 Millionen Euro - noch dazu ohne parlamentarische Kontrolle - ausstellen. Wir haben frühzeitig auf die Versäumnisse der SPÖ in Sachen EURO-Organisation hingewiesen. Dazu gehört auch, dass gerade einmal ein paar Wochen vor Anpfiff der EURO eine neue Fanzone aus dem Hut gezaubert wird - zu Lasten Tausender Anrainer in Hütteldorf. Wenn Häupl und seine Genossen die Fanzone im Hanappi-Stadion wollen, müssen sie diese entweder alleine beschließen, oder sich andere Blödeln - Copyright Michael Häupl -suchen", so die Sportsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch, anlässlich der heutigen Gemeinderatssitzung, in der diese 7,3 Millionen Euro für die Fanzone West beschlossen werden sollen.

"Wir haben schon seit langem von der SPÖ schlüssige Informationen über Konzepte in Sachen Verkehr oder Sicherheit verlangt. Auch bei der jüngsten Informationsveranstaltung am Dienstag ist die SPÖ diese Informationen schuldig geblieben. Auch unsere Vorschläge, ein Public Viewing auf der Donauinsel durchzuführen, wurden von der SPÖ vom Tisch gewischt. Um das Geld der Steuerzahler ist den Sozialisten in dieser Stadt offenbar nichts zu teuer. Denn statt sich mit 200.000 Euro an der Donauinsel zu beteiligen, verschieben sie offenbar über sieben Millionen Euro - sage und schreibe über 100 Millionen Schilling - innerhalb der großen SPÖ-Familie. Wir werden dieser intransparenten und nicht nachvollziehbaren Politik sicher keine Zustimmung erteilen", so Anger-Koch weiter.

Und die VP-Sportsprecherin abschließend: "Bevor die SPÖ in die übliche Jammerei verfällt: Die ÖVP Wien hat mit keinem Wort gegen die Austragung der EURO in Wien gewettert. Wer das behauptet, sagt schlicht und einfach die Unwahrheit oder kann nicht Sinn erfassend lesen. Wir haben aber stets auf die schlampige und mangelhafte Organisation dieses bedeutenden Großereignisses aufmerksam gemacht. Genau 30 Tage vor Anpfiff ist es Zeit, diese Kritik nochmals zu wiederholen: Kommen Sie in Form und blamieren Sie Wien nicht vor den Augen der Welt. Das haben sich diese Stadt und ihre Bewohner nicht verdient!"

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