AVISO: Der Bürgerbeteiligung auf den Grund gehen!

Internationales Expertentreffen, 15.5.2008, 14.00 Uhr in Wien

Wien (OTS) - Dass die Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen auch in EU-Ländern wie Österreich ein wichtiges gesellschaftliches Thema ist, zeigt die aufgeregte Diskussion um den Vertrag von Lissabon. In einem hochrangigen internationalen Expertentreffen in Wien werden daher Fragen nach den Voraussetzungen für eine wirksame demokratische Mitbestimmung durch die Bürger aufgeworfen. Genügt etwa ein Wahlalter mit 16 dafür oder braucht es doch mehr? Wie wirkt sich eine verlängerte Legislaturperiode aus? Ist eine Beteiligung, im speziellen für Jugendliche, erst sinnvoll und möglich, nachdem ein grundlegendes Verständnis für Demokratie vermittelt wurde?

Bitte merken Sie sich vor:

Donnerstag, 15. Mai 2008, Beginn: 13.00 Uhr
Internationales Expertentreffen zum Thema:
"Citizens' Participation Today: Why and How?"
Ort: Palais Palffy, Josefsplatz 6, 1010 Wien

Eröffnet wird die Konferenz untern anderen vom österreichischen EFB-Präsidenten Friedhelm Frischenschlager. Die vorgesehenen Referate vermitteln einen Überblick über Arbeitsweise und Förderungsmaßnahmen der lokalen Demokratieagenturen. Auch gut funktionierende Modelle für die Bürgerbeteiligung aus der Praxis werden vorgestellt. Eine Podiumsdiskussion unter der Leitung der ALDA-Direktorin Antonella Valmorbida über die Beteiligung von Jugendlichen und einen möglichen Beitrag der Jugendpolitik rundet die Veranstaltung ab.

Die Veranstaltung ist frei zugänglich, Arbeitssprachen sind Englisch, Französisch und Italienisch. Angemeldet sind Teilnehmer aus den Balkanländern Kosovo, Mazedonien und Bulgarien, aus Polen, Ungarn, Italien, Frankreich und Großbritannien sowie Aserbeidschan und Georgien.

Organisiert wird das Treffen von der Europäischen Föderalistischen Bewegung (EFB), dem Bund Europäischer Jugend/Jungen Europäischen Föderalisten (BEJ/JEF) und der ALDA. ALDA ist der Verband der Agenturen für lokale Demokratie, die 1993 vom Europarat ins Leben gerufen wurden, um vom Balkankrieg gebeutelten Kommunen unter die Arme zu greifen; inzwischen bemüht sie sich, schwerpunktmäßig in den Ländern Südosteuropas, vor allem um demokratische Reformen und die Förderung von Toleranz im jeweiligen lokalen und regionalen Umfeld.

- Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Anmeldung und Programm unter:
http://alda-europe.eu/alda/front_content.php?idcat=154

Rückfragen & Kontakt:

Europäische Föderalistische Bewegung Österreich (EFB)
Union der Europäischen Föderalisten (UEF)
Günter LINDNER
Tel.: +46 699 10 40 40 55
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www.jef.at

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