VP-Walter: Verkehrspolitisches Drüberfahren der SPÖ beenden

Einstellung der Linie 21 bringt massive Nachteile für die Leopoldstadt

Wien (VP-Klub) - "Die Verkehrspolitik der SPÖ in Wien ist gekennzeichnet vom Drüberfahren über Anliegen und Interessen der Wienerinnen und Wiener", so ÖVP Wien Stadtrat Norbert Walter anlässlich der Aktuellen Stunde im heutigen Gemeinderat. "Wir erleben sehr viel Eigenlob in diesem Hause - Eigenlob einer Stadtregierung, die sich immer stärker von den Bedürfnissen der Wiener Bevölkerung verabschiedet hat. Im Fall der Einstellung der Linie 21 ist aber ein Umdenken gefordert", so Walter.

Die Eröffnung der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 bis zum Happel-Stadion am 10. Mai führt zur Einstellung der Straßenbahnlinie 21. Die Linie soll durch Streckenänderungen der Buslinien 77A und 80A ersetzt werden. Kritik kam von Seiten der Anrainer, die durch Änderungen der Streckenführung längere Wegzeiten zu Stationen, längere Intervalle und zum Teil Umwege einplanen müssen.

Walter zitierte im Zusammenhang mit dem öffentlichen Verkehr in der Leopoldstadt Adolf Loos: "Man darf nur dann etwas Neues machen, wenn man etwas besser machen kann." "Leider", so Walter, "wird in der Leopoldstadt zwar viel neu, aber sehr wenig besser. Die Politik des Drüberfahrens muss ein Ende finden."

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