Strobl und Bacher-Lagler bei Business Talk: Förderungen der Stadt Wien für Unternehmen im Realitätscheck

waff und WWFF setzen gemeinsam Impulse für die Wirtschaftsregion Süd

Wien (OTS) - "Wir können auf den Wirtschaftsstandort Wien mit 100.000 Betrieben und einem gelungen Mix aus Kleinst- und Leitbetrieben stolz sein", so Wiener Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Finanz- und Wirtschaftsausschusses KR Fritz Strobl gestern in Vertretung der Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner anlässlich der gemeinsamen Eröffnung des ersten Business Talk Norbert Bacher-Lagler, Vorstandsvorsitzender des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff). Der waff und der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) luden gestern gemeinsam mit den Bezirksvorstehungen der Region Süd (Bezirke 10, 11, 12, 23) in die Interspot Filmstudios in Liesing. Landtagsabgeordneter Bacher-Lagler beschrieb in seinen Eröffnungsworten Eckpunkte der Wiener Arbeitsmarktpolitik: Der Erfolg der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik liegt in der engen Zusammenarbeit dieser beiden Bereiche, wie z.B. die ausgeprägte Sozialpartnerschaft in Wien zeigt." Anschließend stellten die beiden Geschäftsführer des WWFF und waff, Dr. Bernd Riessland und Mag. Fritz Meißl, den Leitbetrieben der Region im Publikum die konkreten Angebote für Unternehmen in Wien vor. ****

"Wir haben ein offenes Ohr für unsere Unternehmen. Ich greife gerne vermittelnd ein, um z.B. Behördengänge zu verkürzen. Unsere Betriebe sind unsere Partner und so behandeln wir sie", beschreibt Manfred Wurm, Bezirksvorsteher von Liesing, seine Bemühungen für ein gutes unternehmerisches Umfeld im Bezirk. Peter Kovar, stellvertretender Bezirksvorsteher in Meidling berichtet über die Unternehmensansiedlungen im Europlaza am Wienerberg "Eine unternehmensfreundliche Verwaltung ist eine wichtige Voraussetzung, um Betriebe an den Bezirk zu binden. Das ist uns hier gut gelungen". Renate Angerer, Bezirksvorsteherin in Simmering, kennt als ehemalige Unternehmerin die Bedürfnisse der Betriebe: "Mir ist der persönliche Kontakt zu den Wirtschaftstreibenden ein besonderes Anliegen und eine kaum zu unterschätzende Seite bei der Standortförderung".

"Die Angebote des waff für Betriebe helfen vor allem bei der Suche nach geeignetem Personal und bei der Qualifizierung von MitarbeiterInnen", beschreibt Meißl die Schwerpunkte des waff bei der Unterstützung von Unternehmen. Riessland ergänzt: "Der WWFF unterstützt Betriebe bei Wachstums- und Innovationsschritten. So bieten wir aktuell etwa Förderprogramme zur Umsetzung betrieblicher Innovationen von KMU aus der Sachgüterproduktion oder zur Kooperation in Technologienetzwerken." Beide Geschäftsführer betonen die Wichtigkeit und den Erfolg der engen Kooperation zwischen waff und WWFF, ebenso wie die Zusammenarbeit mit den Bezirken.

Das Bemühen der Stadt Wien um umfassende Standortpolitik und günstige Rahmenbedingungen für Unternehmen bestätigten die anwesenden Betriebe. DI Norbert Kaliba, Werksleiter der MAN Nutzfahrzeuge Österreich AG, interessiert sich besonders für die waff-Programme zur Personalentwicklung. "Mein Hauptargument für das Werk in Wien liegt im Know how meiner MitarbeiterInnen. Die Qualifizierung des Personals, beginnend bei der Lehrlingsausbildung, sichert den Wirtschaftsstandort Wien".

Der Betriebsleiter und Prokurist des internationalen Sicherheitssystem-Herstellers EVVA Herbert Haslinger freut sich über die angekündigte verstärkte Förderung von Produktionsbetrieben in Wien "Forschung und Entwicklung und Produktion gehen Hand in Hand, sonst besteht die Gefahr, dass noch weitere Produktionsbetriebe und damit die Forschung auswandert". (Schluss) ile

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