Weinzinger: Mehrwertsteuer auf Medikamente umgehend halbieren

"Rasche und schnelle Hilfe für Kranke und Senioren notwendig"

Wien (OTS) - "Unter dem Vorwand, dass das heimische
Gesundheitswesen und somit auch die Krankenkassen zusätzliche Finanzmittel benötigen, plant die Regierung die Einführung der Vermögenszuwachssteuer. Nun zeigt sich aber, dass es vor allem auch im Bereich der Arzneikosten zu einem starken Anstieg gekommen ist, allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 10,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007. Anstatt die Vermögenszuwachssteuer zu Lasten vor allem des Mittelstandes einzuführen, wäre diese Regierung gut beraten, umgehend die Mehrwertsteuer auf Medikamente zu halbieren. Nicht nur die Patienten, sondern auch die Leistungsträger könnten dadurch rasch entlastet werden", stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Lutz Weinzinger fest.

"Mit dieser Maßnahme könnte unbürokratisch, schnell und nachhaltig gegen die Teuerungswelle auch im Pharmabereich gehandelt werden. Jeder spürt das sofort in der Geldtasche und auch bei den Krankenkassen können Einsparungen erzielt werden. Vor allem für Kranke und Senioren muss es schnelle und richtige Hilfe geben", sieht Weinzinger bei Finanzminister Molterer hier dringenden Handlungsbedarf.

"Die Ausfälle, die sich aus einer Absenkung ergeben, kann der Finanzminister locker verkraften, ist doch er bislang der größte Profiteur der Teuerungslawine", schloss Weinzinger.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003