- 08.05.2008, 10:47:05
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ARBÖ: Achtung Pfingsturlauber - Neue Bestimmungen in Nachbarstaaten
Grenzüberschreitende Strafverfolgung in EU-Ländern - Teurere Verkehrsstrafen in Ungarn und Italien - Neue Umweltzonen in Deutschland - Warnwestenpflicht in Slowenien
Wien (OTS) - Jeder, der das kommende Wochenende für einen
Kurzurlaub im Ausland nutzt sollte die neuen Verkehrsbestimmungen
wissen: Grenzüberschreitende Strafverfolgung in EU-Ländern, neue
Umweltzonen in deutschen Städten, höhere Strafen in Ungarn und
Italien, sowie die neue Warnwestenpflicht in Slowenien.
Innerhalb der EU werden seit März Strafen ab 70 Euro
grenzüberschreitend verfolgt. "Einer der wichtigsten Reisebegleiter
wird daher neben dem Sicherheits-Pass eine Rechtsschutzversicherung
sein, denn diese kann eine wichtige Rolle übernehmen", so Gerald
Hufnagel von der ARBÖ-Rechtsberatung. Nicht immer sind die Strafen
gerechtfertigt, so dass auf alle Fälle eine Rechtsschutzversicherung
dringend zu empfehlen ist. Damit sind die Kosten eines etwaigen
Verfahrens abgedeckt. Das ARBÖ-Rechtsschutzpaket bietet eine Deckung
von bis zu 120.000 Euro - auch im Ausland - und kostet 60 Euro. Der
ARBÖ-Sicherheits-Pass kostet 33 Euro und deckt unter anderem
Pannenhilfe und Abschleppung im Ausland, sowie einen Rücktransport
des Fahrzeuges. Weiters bietet er eine Krankenversicherung im
Ausland, in der auch die Krankenrückholung abgedeckt ist.
Hier die wichtigsten Änderungen für alle Autofahrer:
Wer den Pfingsturlaub in Ungarn verbringt sollte, besonders auf
die Verkehrsbestimmungen achten, da sich die Strafen seit 1. Mai
empfindlich erhöht haben. Fährt man statt der erlaubten 50 km/h im
Ortsgebiet zwischen 65 und 75 km/h, so bezahlt man bis zu 30.000
Forint (120 Euro). Spezieller ARBÖ-Tipp: Auch die Autoapotheke sollte
man überprüfen, bevor man sich auf den Weg macht, diese wird von den
ungarischen Behörden derzeit besonders genau unter die Lupe genommen,
warnt der ARBÖ. Weiters hat man das Mautsystem umgestellt. Es gibt
seit Jahresbeginn elektronische Vignetten. Kosten und Ablauf bleiben
gleich - erhältlich sind diese bei den Tankstellen. Hauptaugenmerk
sollte auch auf die Gültigkeit der §57a-Überprüfung sein. Ist das
Pickerl abgelaufen, so läuft man Gefahr in Ungarn seine Kennzeichen
abgeben zu müssen!
Jeder, der deutsche Städte besuchen will, sollte sich über die
Umweltzonen genau erkundigen, denn wenn man in eine Umweltzone
einfährt muss man eine spezielle Plakette haben. Der ARBÖ empfiehlt
nach der Einreise in Deutschland zu einer Werkstatt der jeweiligen
Auto-Marke zu fahren, da oft nur dort die entsprechenden Unterlagen
vorliegen, die eine Eingruppierung in die richtige Emissionsklasse
und damit die Bestimmung der auszustellenden Umweltplakette erlaubt.
Die Zonen gelten derzeit in Berlin, Hannover, Köln, Dortmund,
Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen,
Schwäbisch-Gmünd und Tübingen. Weitere Infos unter:
http://www.umwelt-plakette.de
Seit 1. Mai müssen alle Autofahrer, die in Slowenien unterwegs
sind eine Warnweste mit an Board haben. Die Warnwesten-Tragepflicht
gilt für alle Fahrzeuginsassen, die nach einer Panne oder einem
Unfall das Fahrzeug verlassen. Der ARBÖ empfiehlt für alle Personen
im Auto eine Warnweste nach EN471-Norm mitzunehmen.
Neben Ungarn hat auch Italien hat seine Strafen für
Verkehrsdelikte seit dem letzten Sommer saftig erhöht. "Es gibt
drakonische Geldstrafen bei Verstößen gegen Tempolimits,
Gefängnisstrafen für Alkohollenker und Beschlagnahme des Fahrzeugs
nach einem Unfall unter Alkoholeinfluss", zählt Hufnagel auf.
Außerdem gibt es Einschränkungen für Führerscheinneulinge, diese
dürfen nur Pkws mit maximal 50 kw lenken. Die kurioseste Neuerung:
Man zahlt bis zu 400 Euro, wenn man den Motor am laufenden Stand
wegen der Klimaanlage laufen lässt. (Siehe auch gestrige Aussendung
"OTS0082")
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Woitsch, Gerald Hufnagel
Tel.: (++43-1) 89121-205
mailto:presse@arboe.at
http://www.arboe.at
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