Grüne Wien zu 21er: AnrainerInnenbefragung in der Leopoldstadt gefordert

Vassilakou: "Brauner muss Notbremse ziehen und die drohende Einstellung des 21ers rückgängig machen"

Wien (OTS) - "8.000 betroffene WienerInnen haben bereits die Petition der Grünen Wien gegen die Einstellung des 21ers unterzeichnet. Jetzt den 21-er einzustellen, wäre eine Missachtung der Sorgen dieser Menschen", so Maria Vassilakou, Klubobfrau der Grünen Wien am Rande des heutigen Gemeinderats. Die Grünen Wien haben zu diesem Anlass auch eine Aktuelle Stunde anberaumt. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die zuständige Stadträtin Brauner die Sorgen dieser Menschen so einfach vom Tisch wischen kann. Wenn Sie das macht, zeigt das einmal die bürgerInnenfeindliche Politik der Wiener SPÖ", ergänzt die Verkehrssprecherin der Grünen Wien, Ingrid Puller. Die Grünen Wien bringen heute auch einen Antrag ein, der eine Befragung der Bevölkerung in der Leopoldstadt fordert.

Die Grünen Wien fordern, dass die Straßenbahnlinie 21 bis zur Fertigstellung der U2-Verlängerung bis zur Aspernstraße Ende 2010 weiter fahren soll. Nach einer anschließenden Bedarfserhebung soll über den Weiterbetrieb entschieden werden. Die Leopoldstädter Bevölkerung soll in einer bezirksweiten AnrainerInnenbefragung die Möglichkeit bekommen, zwischen der sofortigen Einstellung der Straßenbahnlinie 21 und dem oben beschriebenen Vorschlag zu entscheiden. "Ich bin davon überzeugt, dass sich eine überwältigende Mehrheit für den 21er aussprechen wird", so Puller. "Brauner muss jetzt die Notbremse ziehen und die drohende Einstellung des 21ers rückgängig machen", so Vassilakou abschließend.

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