Immens schnellerer Glasfaserausbau wäre möglich

Silver Server regt Vermietung brach liegender Leerrohre an

Wien (OTS) - Das verheerende Ergebnis des letzten EU-Fortschrittsberichtes - Österreich am letzten Platz bei Breitbandzuwächsen - und die blockierte Situation beim Auf- und Ausbau von Glasfasernetzen haben zu einer Diskussion über Versäumnisse geführt. Sollte der Status quo beibehalten werden, droht Österreich noch weiter ins Hintertreffen zu geraten.
Mit einem konstruktiven Vorschlag zur raschen Forcierung des Glasfaserausbaus meldet sich daher nun Silver Server zu Wort. Der unabhängige Internet Service Provider regt ein "Infrastruktursharing" an: Bereits verlegte aber oft brach liegende Leerrohre der Telekom Austria sollen von anderen Unternehmen angemietet und mitbenutzt werden können. Das Beispiel der gemeinsamen Handymasten-Nutzung am Mobilfunksektor hat gezeigt, dass derartiges "Infrastruktursharing" machbar und absolut sinnvoll ist. Warum also dieses Best-Practice-Beispiel nicht auch als Abhilfe für die aktuellen Probleme des Glasfaserausbaus heranziehen?

Öffnung aus mehreren Gründen sinnvoll

Bei Silver Server hält man die Öffnung der Leerrohre gleich aus mehreren Gründen für sinnvoll. Anbieter wären nicht länger gezwungen, kostenintensive Parallelstrukturen zu schaffen. Was einerseits das mehrfache Aufgraben von Straßen und die damit verbundene Lärmbelästigung obsolet machen und andererseits den geografischen Aktionsraum beträchtlich erweitern würde. Denn auch wenn einige alternative Anbieter nun den Ausbau eigener Netze planen - ein flächendeckender Ausbau ist in Österreich für ein Unternehmen allein undenkbar. Dafür liegen die Investitionskosten zu hoch. "Jeder Meter verlegter Glasfaser kostet uns gegenwärtig 300 Euro. Eine Mitnutzung schon vorhandener Leerrohre der Telekom Austria würde diese Kosten drastisch senken. Der Ausbau ließe sich dadurch immens beschleunigen - und die Festnetzsparte der Telekom Austria käme so zu zusätzlichen Einnahmen", argumentiert Silver Server-Geschäftsführer Oskar Obereder.
Weitere positive Effekte sieht Obereder in den zu erwartenden Impulsen für Investitionen im Infrastrukturwettbewerb und einer raschen Verbesserung Österreichs im EU-weiten Ranking. So wären etwa auch Glasfaserdirektanschlüsse an das eigene Netzwerk von Silver Server, die zurzeit nur für Großkunden ein Thema sind, durch "Infrastruktursharing" auch für den KMU-Massenmarkt erschwinglich. Obereder: "Wie man es auch betrachtet: 'Infrastruktursharing' schafft eine Win-Win-Situation."

Beispiele Frankreich, Deutschland

In anderen Ländern existieren bereits ähnliche Pläne. In Frankreich erwägt die France Telecom ihre Rohre Mitbewerbern zum Glasfaserausbau zu öffnen. Mehr noch: Laut Medienberichten fordert die France Telecom andere Branchengrößen in Europa auf, ihrem Beispiel zu folgen. In Deutschland passiert die Öffnung von Leerrohren der Deutschen Telekom hingegen auf Anordnung der Bundesnetzagentur. Auch dort ist man der Meinung, dass "Infrastuktursharing" das richtige Modell für die Zukunft ist.
Ein Modell, das Silver Server selbst bereits aktiv lebt. Werden Businessimmobilien oder Gewerbeparks von dem unabhängigen Provider erschlossen, können andere Kommunikationsdienstanbieter diese Infrastruktur zu marktüblichen Preisen nutzen. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs und der Wahlfreiheit der Kunden.

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Silver Server ist ein unabhängiger Internet Service Provider und bereits seit 1994 auf Kunden mit professionellen Ansprüchen fokussiert. Neben Standard-Produkten, die mit besonders hohen Qualitätsansprüchen realisiert werden, bietet Silver Server auch maßgeschneiderte Lösungen, die das ganze Spektrum der Datenkommunikation abdecken.

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