DOLINSCHEK für völlige Transparenz bei Förderungen

"Es geht hier um die transparente Darstellung von Verwendung von Steuergeldern"

Wien (OTS) - Eine völlige Transparenz bei Förderungen forderte BZÖ-Agrarsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek im Zuge der heutigen Debatte zur Marktornungsgesetzes-Novelle im Nationalrat. "Wir wollen in diesem Bereich mehr Transparenz haben. Ich nehme Sie beim Wort, dass diese transparente Darstellung bezüglich Verwaltung der Steuergelder von der AMA auch dementsprechend durchgeführt wird." Bundesminister Pröll habe im Ausschuss zugesagt, dass alle Informationen offen gelegt werden, wie die Summen der Förderungen, die Betriebe und die Bauern, die diese Gelder erhalten. Es gehe hier nicht um das Schüren von Neidkomplexen, sondern um die transparente Darstellung von Verwendung von Steuergeldern, so Dolinschek.

Positiv beurteilt Dolinschek die Entschärfungen im Cross Compliance-Bereich, weil dies eine Entlastung für die Bauern bringe. Auch bei der Neuregelung der Milchquote sieht Dolinschek sowohl Vor-als auch Nachteile. Natürlich sind kleine Betriebe und Betriebe in exponierten Lagen, Bergbauern, in diesem Bereich nicht wettbewerbsfähig. Obwohl für die Bergbauern eine reine Erhöhung der Milchquote nicht von Vorteil sei, sieht Dolinschek zumindest in der Direktvermarktung an den Schulen, - Milcherzeugnisse unter die Kinder bringen - , auch positive Aspekte.
Die Rodungsbewilligung von Rebsorten und Rebflächen bewertet Dolinschek grundsätzlich positiv. Ursprünglich hätten viel mehr Rodungen ermöglicht werden sollen , das sei reduziert worden.. Ein kleines Weinanbauland wie Österreich hätte eine negative Entwicklung genommen, meinte Dolinschek. Zukünftig könne Österreich selbst definieren, wo gerodet werden dürfe.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0009