Hofer zu Ökostromgesetz: Novelle ist alles andere als zukunftsweisend

Wien (OTS) - Enttäuscht reagiert FPÖ-Umweltsprecher NAbg Ing. Norbert Hofer auf die heute vorgestellte Novelle zum Ökostromgesetz. "Das ist kein großer Wurf der Bundesregierung, der der langen Brutzeit und dem aufgeregten Gegackere nur annähernd gerecht werden würde. Die Fördermittel-Deckelung von 17 auf 21 Millionen Euro anzuheben ist lachhaft, stellt man diesem Betrag die knapp 500 Millionen Euro gegenüber, die im Zuge des CO2-Zertifikatehandels vergeudet werden oder jenen 1,5 Milliarden Euro an Strafzahlungen, die Österreich wegen der Nichterreichung seiner selbst auferlegten Klimaschutz-Ziele blühen."

"Wir brauchen Investitionssicherheit für die Anlagen-Betreiber im Bereich der erneuerbaren, heimischen Energien", betont Hofer. "Wir brauchen endlich am bundesdeutschen Erneuerbare Energien Gesetz orientierte Richtlinien, um die künftige Versorgungssicherheit gewährleisten zu können und gleichzeitig unsere freiwillig eingegangenen Klimaschutzziele zu erreichen. Damit bliebe, mit positiven, arbeitsmarktpolitischen Großeffekten, die Wertschöpfung im Land. Mit der heute vorgestellten Novelle wird diese Chance wieder einmal vertan." Hofer abschließend: "Wir befinden uns weiterhin in der energiepolitischen Steinzeit und am Tropf ausländischer Ölmultis."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013