LR Scheuch fordert verpflichtende Vorlage des Strafregisterauszuges bei jeder Neuanstellung im Bildungsbereich

Scheuch: "Wir müssen alles unternehmen, um unsere Kinder zu schützen!"

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der Diskussion um eine Verbesserung des Schutzes von Kindern vor sexuellen oder physischen Übergriffen fordert Bildungslandesrat Uwe Scheuch (BZÖ) verschärfte Kontrollen aller im Bildungsbereich tätigen Personen. "Bei jeder Neuanstellung müssen die Bildungseinrichtungen verpflichtend die Vorlage des Strafregisterauszuges der betreffenden Person verlangen. Dies soll auch für kurzfristige und vorübergehende Anstellungen gelten oder bei einem Wechsel des Dienstortes. Der Schutz der Kinder muss absoluten Vorrang haben. Daher sollen nur Personen mit einem einwandfreien Leumund im Bildungsbereich beschäftigt werden", so Scheuch.

Derzeit sei eine hundertprozentige Kontrolle nicht möglich, die Überprüfung sei nicht lückenlos. Aber gerade das müsste gegeben sein, um vollständige Sicherheit zu haben. Außerdem müsse eine Kontinuität der Bescheinigung gewährleistet sein. Das betreffe auch jene Personen, die bereits in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. "Um sicherzustellen, dass niemand, der im Bildungsbereich arbeitet, straffällig geworden ist, soll das polizeiliche Führungszeugnis in periodischen Abständen immer wieder neu vorgelegt werden. Nur dann können die Eltern absolut sicher sein, dass ihre Kinder in besten Händen sind,"

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