Ablinger zeigt auf: Gewalt an Frauen ist häufigste Menschenrechtsverletzung

Im Bereich der Täterarbeit tätig werden

Wien (SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Sonja Ablinger zeigte in ihrem Debattenbeitrag auf, dass Gewalt an Frauen "die häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit ist und auch die brutalste Form männlicher Herrschaft". Klar sei aber, dass das Verhältnis der Geschlechter eben nicht privat sei, denn diese vorgebliche Privatheit sei es, die Gewaltausübung begünstigt, so Ablinger am Mittwoch im Nationalrat. Die Gewalt gegen Frauen habe dabei "viele Gesichter" -Ablinger nannte hier u.a. "demütigen, schlagen, bedrohen, quälen bis hin zum Ermorden". Zufrieden zeigte sich die SPÖ-Abgeordnete in diesem Zusammenhang darüber, dass Justizministerin Maria Berger in ihrem Entwurf zum Zweiten Gewaltschutzgesetz diese Thematik aufgreife. Ablinger unterstrich weiters, dass männliche Gewalt "auf Rollenzuschreibungen, auf öffentlichen Herabwürdigungen, ökonomischer Abhängigkeit sowie auf Chancen-Ungleichheit basiert". "Enorm wichtig" sei es darüber hinaus, im Feld der Täterarbeit tätig zu werden, so Ablinger, die sich abschließend "erschüttert über das Verbrechen in Amstetten" zeigte. (Schluss) mb

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