ÖGB-Csörgits: Papamonat - rasche Umsetzung gefordert!

Verstärkte Einbindung von Vätern in die Kinderbetreuung ist unabdingbar

Wien (ÖGB) - "Die Bundesregierung hat vor einiger Zeit die Wichtigkeit der Väterbeteiligung bei der Kinderbetreuung als wichtiges Ziel definiert und wollte mit dem Papamonat ein weiteres Angebot für Väter bieten. Doch bis heute ist nicht sehr viel passiert", zeigt sich die ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits enttäuscht. ++++

Allen Vätern soll die Möglichkeit geboten werden, nach der Geburt des Kindes vier Wochen Zeit für Mutter und Kind zu haben. Somit sind sie gleich von Anfang an in die Kinderbetreuung eingebunden. Denn Väter, die schon nach der Geburt Zeit mit ihrem Kind intensiv erlebt haben, sind meist auch bereit, in Karenz zu gehen. Diese Chance sollte den Vätern unbedingt gegeben werden. Der ÖGB sieht den Papamonat als eine wichtige Maßnahme, um mittelfristig den Anteil der Väter, die derzeit Kinderbetreuungsgeld beziehen, weiter zu erhöhen.

"Es ist an der Zeit, dass der Papamonat als eine von vielen Maßnahmen endlich umgesetzt wird. Die ÖGB-Frauen fordern dieses schon seit langem. Es wäre der erste Schritt in die richtige Richtung, um Väter mehr in die Verantwortung bei der Kinderbetreuung und Kindererziehung einzubinden", so Csörgits abschließen. (arr)

ÖGB, 7. Mai 2008 Nr. 285

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (++43-1) 534 44/222
Fax.: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0005