Burma: Augenzeugin berichtet von großen Zerstörungen außerhalb Ranguns

Kindernothilfe: Engpässe bei Trinkwasser, Nahrung, Kerzen und Benzin

Wien/Duisburg/Rangun (OTS) - Die deutsche Freiwillige Salome
Roller hat sich heute ein Bild von den Verwüstungen außerhalb der Millionen-Metropole Rangun gemacht. Die Zwanzigjährige verbringt zurzeit ein freiwilliges soziales Jahr in Burma und versorgt die Kindernothilfe mit Informationen aus erster Hand.

Die Deutsche hatte sich heute Morgen auf den Weg in umliegende Dörfer der Millionen-Metropole gemacht. Ihr Bericht über das Ausmaß der Zerstörung ist erschreckend: "In den Dörfern steht immer noch das Wasser. Keine der üblichen Bambus-Hütten steht mehr. Nur die wenigen Häuser aus Stein haben den Zyklon überstanden. Die meisten Menschen sitzen auf ihren Trümmern. Die Preise für Wasser sind gestern in Rangun um das Sechsfache gestiegen. Heute bilden sich lange Schlangen vor den wenigen Brunnen. Auch die Preise für Grundnahrungsmittel sind um das Dreifache angestiegen. Auch Kerzen sind sehr begehrt und absolute Mangelware. Die meisten Geschäfte haben heute wieder geöffnet, doch nur wenige können sich jetzt die teuren Grundnahrungsmittel und Haushaltsgegenstände leisten."

Die Kindernothilfe wird gemeinsam mit der Nothilfeorganisation AMURT (Ananda Marga Universal Relief Team) erste Hilfsmaßnahmen starten. AMURT hat langjährige Erfahrungen sowohl in der Nothilfe als auch im Wiederaufbau und ist in Burma seit Jahren aktiv.

Die Kindernothilfe hat 50.000 Euro Soforthilfe für die Opfer bereitgestellt und ruft zu Spenden auf.

Spendenkonto Kindernothilfe Österreich:

PSK, Kto.-Nr. 92144077, BLZ 60000
Kennwort: Katastrophenhilfe
oder online unter: www.kindernothilfe.at/kat/spenden/

Weitere Informationen unter www.kindernothilfe.at

Rückfragen & Kontakt:

Johanna Kriks, Pressesprecherin Kindernothilfe Österreich,
Tel.: 513 93 30-20, Mobil: 0699/107 44 579

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