FP-Gudenus: Sanktionen bei Verweigerung der Sprachförderung unbedingt notwendig

Integration ist eine Bringschuld der Zuwanderer

Wien, 07-05-2008 (fpd) - Dass mit dem 1+1 Fördermodell im Ansatz eine alte FPÖ-Forderung übernommen wurde, sei durchaus erfreulich. Erst an der Umsetzung werde man allerdings sehen, wie ernst es den Regierenden in Bund und Wien wirklich ist, so der Bildungssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Es könne nicht sein, dass wenn bei einem Kind Mängel sprachlicher und sozialer Natur festgestellt werden, dieses trotzdem keine Fördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen braucht, weil sie nur auf freiwilliger Basis angeboten werden. "Hier muss ein Zwang bestehen! Die Eltern müssen in ihre Pflicht genommen werden!", fordert Gudenus.

Schließlich sei Integration eine Bringschuld der Zuwanderer. Wer die deutsche Sprache nicht beherrscht, soll dem Regelunterricht nicht beiwohnen können, damit die österreichischen Kinder
an ihrem schulischen Fortkommen nicht behindert werden, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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