Jarolim: "Wenn wir gemeinsam auftreten, ist Gewalt bekämpfbar"

Berger hat in ihrer bisherigen Amtszeit viel erreicht

Wien (SK) - Justizministerin Maria Berger habe in ihrer bisherigen Amtstätigkeit bereits viel erreicht. Sei es beispielsweise eine zentrale Koordinationsstelle für Opfer von Straftaten oder die Einrichtung einer eigenen Staatsanwaltschaft, die sich mit Gewalt in Familien auseinandersetzt, betonte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Mittwoch im Nationalrat. Jarolim appellierte an alle verantwortungsbewussten Personen, eine lösungsorientierte Debatte zu führen, statt mit dem "grauenhaften Verbrechen" in Amstetten billiges politisches Kleingeld zu wechseln.
"Es ist unser aller Pflicht, jegliche Gewalt, die wir wahrnehmen, mitzuteilen und anzuzeigen. Hinschauen statt wegschauen", stellte Jarolim fest und machte darauf aufmerksam, dass Gewalt bekämpfbar sei, "wenn wir alle gemeinsam auftreten". *****

Jarolim zeigte sich erfreut darüber, dass die Debatte im hohen Haus bisher sachlich geblieben sei - nur BZÖ-Chef Westenthaler habe wieder einmal für eine unrühmliche Ausnahme gesorgt. Westenthaler sei hier aber daran erinnert, dass das BZÖ seit 2000 für den Justizbereich zuständig war.

Jarolim betonte weiters, dass die SPÖ immer eine Kämpferin gegen die Gewalt gewesen sei und machte in diesem Zusammenhang auch auf die Folgen von gewaltverherrlichenden Filmen und Computerspielen für die Psyche von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Denn: "Wir dürfen uns nicht über die Brutalisierung der Gesellschaft wundern, wenn virtuelles Töten als Lösung dargestellt wird", betonte Jarolim abschließend. (Schluss) sv

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