ARBÖ-Anwalt: Verfahren gegen Dr. Hellar keineswegs endgültig eingestellt

Antrag auf Fortführung des Verfahrens, weil gravierenden Vorwürfen nicht nachgegangen wurde

Wien (OTS) - Entgegen anderslautenden Informationen sind die strafrechtlichen Verfahren gegen Dr. Rudolf Hellar keineswegs endgültig eingestellt, stellt ARBÖ-Anwalt Dr. Gerhard Jöchl am Mittwoch richtig. "Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Dr. Hellar ist zu Unrecht erfolgt. Daher beantrage ich namens des ARBÖ die Fortführung des Verfahrens".

Die Begründung dafür: Die Staatsanwaltschaft ist gravierenden Vorwürfen gegen Dr. Hellar nicht nachgegangen. Als konkretes Beispiel führt Dr. Jöchl an: "Zum Beispiel wurde im Laufe des Ermittlungsverfahrens nicht einmal nachgefragt, warum der ARBÖ die Kfz-Versicherungsprämie für ein Fahrzeug bis zum Jahr 2004 bezahlt hat, obwohl dieses Fahrzeug seit.1996.der Ehegattin des Ex-ARBÖ-Generals gehörte. Dieses Fahrzeug war - wie ebenfalls aus der Nachtragsanzeige hervorgeht, ursprünglich vom ARBÖ im Jahr.1995.für 148.000 Schilling (10.756 Euro) gekauft worden. Ein Jahr später war es dann an Frau Hellar um günstige 30.000 Schilling (2.180 Euro) weiterverkauft worden.

Der Staatsanwalt kann dem ARBÖ-Antrag auf Fortführung des Verfahrens nachkommen und in der Sache weiter ermitteln. Tut er dies nicht, entscheidet darüber das Oberlandesgericht Wien.

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Dr. Gerhard Jöchl
ARBÖ-Rechtsanwalt
Telefon: 01/405 92 20 oder 0664/356 06 80

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