Frauenberger und Theimer verleihen "PFIFFIG Preis"

Stadt Wien bekennt sich zu aktiver Frauenförderungspolitik

Wien (OTS) - Personal- und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
und Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer verliehen heute, Mittwoch, zum zweiten Mal den "PFIFFIG" - Preis für innovative Frauenförderung und innovative Gleichstellungsmaßnahmen, der in diesem Jahr unter dem Motto "Förderung von Frauen in Führungspositionen" stand. Insgesamt gab es 12 Einreichungen. Die PreisträgerInnen für den PFIFFIG-Preis sind:

o die MA 29 (Brückenbau und Grundbau) für "Come Together im Rahmen des Frauenförderungsprojekts der MA 29" (Vernetzungstreffen von Technikerinnen der Stadt Wien), o die MA 34 (Bau- und Gebäudemanagement) für die "Meisterprüfung zum Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger" (Projekt zum Aufstieg von weiblichen Reinigungskräften in führende Funktionen) und o die MA 35 (Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt) mit dem Begleit- und Mentoringprogramm für Frauen in Führungspositionen insbesondere unter dem Aspekt Sicherstellung von Karrierechancen für WiedereinsteigerInnen.

Von der Jury wurden insbesondere der innovative Charakter der Maßnahmen, die hervorragende Übertragbarkeit auf andere Dienststellen sowie die Bildung von funktionierenden Frauennetzwerken vor allem innerhalb der technischen Berufe des Magistrats positiv bewertet. Hervorgehoben wurde auch die Tatsache, dass es sich bei allen drei Siegerprojekten um strukturelle Maßnahmen mit nachhaltiger Wirkung handelt. Das heißt, dass sie quasi nach dem Schneeballprinzip Vorbildwirkung für andere Dienstellen erzielen.

Stadt Wien Ziel-gleiche Chancen für Frauen insbesondere auch in Führungspositionen

Der Preis und die Projekte seien ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich die Stadt Wien zu einer aktiven Gleichstellungs- und Frauenförderungspolitik bekennt, an deren Ende ganz klar dass Ziel stehe, dass Frauen und Männer bei der Stadt Wien gleiche Chancen vorfinden, so Frauenberger und Theimer unisono. Das gelte auch für Führungspositionen. Welchen hohen Stellenwert die Förderung von Frauen innerhalb der Stadtverwaltung hat, zeige sich nicht zuletzt daran, dass die Stadt eine Quote eingeführt hat, durch die der Anteil an Frauen in Führungspositionen auf 50 Prozent erhöht werden soll, betonte Frauenberger. Und hier sei man, so die Personal- und Frauenstadträtin weiter, auf dem richtigen Weg. So habe 1996 der Anteil an Frauen in Führungspositionen nur fünf Prozent betragen hat, heute liege er bereits bei 25 Prozent, erklärte sie.

Frauenberger abschließend: "Da müssen wir konsequent dran bleiben. Auch wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Frauenförderpläne aktive Frauenförderung gewährleisten, so wird nur durch engagierte DienststellenleiterInnen und MitarbeiterInnen sichergestellt, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen auch entsprechend umgesetzt werden. Es ist daher umso erfreulicher, dass sich so viele Dienststellen beim zweiten PFIFFIG-Preis beteiligt haben und durch ihre eingereichten Konzepte und Maßnahmen einen lebendigen und praktikablen Beitrag für Chancengleichheit im Beruf geleistet haben."

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