Jakob Auer: Weil es um Wettbewerb und Bürokratieabbau geht!

ÖVP-Abg. erfreut über Zustimmung der SPÖ zur Änderung der Marktordnung

Wien (ÖVP-PK) - Nach einem halben Jahr Verzögerungstaktik durch die SPÖ ist es gelungen, Einvernehmen mit dem Koalitionspartner über Änderungen bei der Marktordnung zu erzielen, zeigt sich der ÖVP-Abgeordnete im parlamentarischen Landwirtschaftsausschuss, Jakob Auer, erfreut. "Schließlich geht es um die Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen und um Verwaltungsvereinfachungen für unsere Bauern", erläutert Auer die Auswirkungen der Gesetzesvorlage, die heute, Mittwoch, im Plenum des Nationalrates diskutiert wird. ****

Der ÖVP-Abgeordnete nutzte die Landwirtschaftsdebatte auch, um erneut die "leidige Preistreiberdebatte" im Sinne der Bauern aufs Schärfste zurückzuweisen. "Es ist einfach falsch, wenn die Bauern als Preistreiber hingestellt werden und nun alle so tun, als würde sich keiner mehr Grundnahrungsmitteln leisten können!" Preistreiber seien nicht die bäuerlichen Erzeugnisse, sondern die hohen Energie-, Transport-, Arbeits- und Betriebsmittelkosten. "Diese verursachen ein Verhältnis des Produzentenverkaufswertes zum Konsumentenzukaufswert von 1:30 bei Semmeln und 1:50 bei Brot", erläutert Auer.

"Den bäuerlichen Unternehmen in Österreich bläst ein kalter Wind des Wettbewerbs entgegen", begründet Auer sein Engagement, nationale Spielräume offensiv zu nutzen, um Landwirte vor ungerechtfertigte Hürden oder weiteren marktverzerrenden Maßnahmen zu schützen. So rechnet der ÖVP-Abgeordnete mit etwa 1.000 bäuerlichen Betrieben, die durch Einführung von Toleranzgrenzen bei Strafen im Bereich der Direktzahlungen profitieren werden. Die Obst- und Gemüsereform stärkt weiterhin die Spezialbetriebe in diesem Bereich. Aus Gründen der Fairness und Wettbewerbsgleichheit unterstützt Jakob Auer ebenso die Neuzuteilung bei den Milchquoten. "Insgesamt haben wir ein Paket vorliegen, dass für die Bäuerinnen und Bauern notwendig und längst überfällig ist", schloss Auer.
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