FPÖ Wien: härtere Strafen gegen kriminelle Jugendliche

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Mediengesprächs am Mittwoch mit dem freiheitlichen Klubobmann GR DDr. Eduard Schock und dem FPÖ-Jugendsprecher GR Mag. Johann Gudenus forderte die Wiener FPÖ ein härteres Vorgehen gegen kriminelle Jugendliche.

Von der "Schnupperhaft" zum Staatsbürgerschaftsentzug

Schock forderte in diesem Zusammenhang zahlreiche Maßnahmen wie etwa die Errichtung von Strafcamps für jugendliche Straftäter, in denen "Disziplin und Ordnung" beigebracht würden, die strengere Bestrafung von Delikten gegen Leib und Leben, eine dreitägige "Schnupperhaft" für bedingt Vorbestrafte, den Führerscheinentzug für straffällige Jugendliche und ein generelles "Messerverbot für Wien". Vor allem gegen Jugendliche mit Migrationshintergrund müsste rigoroser vorgegangen werden, da zwei Drittel der Täter sich aus dieser Gruppe zusammensetzen würden. Vor dem Erhalt der Staatsbürgerschaft sollten Ausländer eine Urkunde zum Gewaltverzicht unterschreiben, die bei Nichteinhaltung zum Entzug der Staatsbürgerschaft führen soll, forderte Schock.

Autorität und Sport

Gudenus kritisierte vor allem das Schulsystem. Viele LehrerInnen würden "keine Autorität und Führungswille" ausstrahlen. Der Jugendsprecher plädierte für mehr Sport und Musik an den Wiener Schulen als Gewaltprävention. Er forderte von der Stadt Wien eine "statistische Erhebung von straffälligen Jugendlichen mit Migrationshintergrund". Die Wiener Stadtschulratspräsidentin forderte er abschließend zum Rücktritt auf, da "sie bei Problemen nie vor Ort sei und den Schulen einen Maulkorb umhänge".

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