Tumpel gegen weitere Steuerprivilegien bei Stiftungen

Wien (OTS) - "Es ist eigentlich unglaublich, die Stifter fordern noch mehr Privilegien und wollen die bestehende pauschale Erbschafts- und Schenkungsteuer für Stiftungen (5 Prozent für eingebrachtes Vermögen) abschaften", kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel. Im ursprünglichen Entwurf zum Schenkungsmeldegesetz wurde diese Steuer unter anderem Namen beibehalten, jetzt soll diese Steuer absetzbar sein. "Das Gebot der Stunde ist aber nicht den letzten Platz bei der Vermögenbesteuerung im OECD-Raum auszubauen, sondern endlich die Arbeit zu entlasten. Die ist nämlich im internationalen Vergleich bei uns zu stark belastet", fordert Tumpel. Bei der nächsten Steuerreform muss das überwiegende Volumen den ArbeitnehmerInnen zu Gute kommen. Mit der Abzugsfähigkeit der Eingangssteuer von der Körperschaftssteuer passiert jetzt das Gegenteil: Vermögen wird noch stärker entlastet, während die ArbeitnehmerInnen weiter unter der starken Inflation und den hohen Steuern leiden. Das ist für Tumpel weder gerecht noch steuerpolitisch durchdacht: "Wir müssen die Lohnsteuer senken, damit die Nettolöhne steigen."

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