Grüne Rudolfsheim-Fünhaus fordern Klärung von Wehsely zur Pankahyttn

Soziale Anlaufstelle Axxept soll nicht vom Bezirk Mariahilf wegkommen

Wien (OTS) - Große Aufregung herrscht zur Zeit unter
AnrainerInnen, BewohnerInnen und SozialarbeiterInnen in der sogenannten "Pankahyttn" in Rudolfsheim-Fünfhaus. Die soziale Anlaufstelle "Axxept", die sich vor allem um die Punks auf der Mariahilfer Straße kümmert, soll im 6. in der Windmühlgasse geschlossen und in die Pankahyttn im 15.verlagert werden. Darüber wird bereits in den Medien spekuliert. "Niemand der Beteiligten will das", betont dazu Birgit Hebein, Klubobfrau der Grünen Rudolfsheim-Fünhaus, "dies ergab der erste runde Tisch zwischen den BewohnerInnen und SozialarbeiterInnen der Pankahyttn und AnrainerInnen am 1. April."

Axxept ist eine niederschwellige Beratungs- und Betreuungseinrichtung für Punks mit sozialen Problemen. Diese zu schließen würde kein "Entfernen der Punks" auf der Mariahilferstraße bedeuten, sondern eine Anlaufstelle weniger für obdachlose Punks. Der stellvertretende Grüne Mariahilfer Bezirksvorsteher Werner Haslauer verweist darauf, dass er mit SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann einer Meinung sei, das an Ort und Stelle anstehende Fragen gelöst werden sollten, bevor noch Probleme auftreten.

Im Wohnprojekt im 15. selbst gibt es einiges noch zu tun:
Vereinbarungen zwischen Fonds Soziales Wien und den Punks vom Herbstmüssen noch eingehalten und umgesetzt werden, z.B. sind dieVerträge noch nicht abgeschlossen. Im Haus selbst stehen noch Reparaturen an, um es bewohnbar zu machen. Auch AnrainerInnen haben Interesse an verschließbaren Fenstern und einer abgedichteten Halle. Unklar ist weiters die Zukunft des Hauses, da die von Stadträtin Wehsely angekündigte Evaluierung nach einem halben Jahr im Juni ansteht.

"Jetzt über eine Verlagerung der Anlaufstelle in das Wohnhaus nur nachzudenken, ist absurd", kritisiert Hebein und abschließend "wir hoffen, das wir nicht wie im Herbst über die Kronen Zeitung von einer Entscheidung der Stadträtin erfahren und erwarten eine Klarstellung." Damals wurde der Entschluss, die Punks im 15. unterzubringen nur über die Medien kommuniziert.

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