SCHALLE fordert Maßnahmen im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien

Energie der Sonne müsste optimal genützt werden

Wien (OTS) - Der richtige Weg könne nur in die Richtung gehen, von fossilen Rohstoffen wegzukommen und ganz auf erneuerbare Energieträger umzustellen, um einer Versorgungsknappheit entgegenzuwirken und sich von Abhängigkeiten und Preisdiktaten von den Großkonzernen zu lösen, betonte BZÖ-Umweltsprecher Abg. Veit Schalle im Zuge der heutigen Aktuellen Stunde zur Energie- und Klimaschutzpolitik..
Aber auch in der Windenergie, der Geothermie, Pellets und in den Kleinkraftwasserwerken liege noch viel Potential."Um all dies durchzusetzen, brauchen wir ein neues Ökostromgesetz - und da brauchen Sie Herr BM nicht das Rad neu erfinden, sondern eine Anleihe beim deutschen EEG, was Einspeistarife und Förderdauer betrifft, nehmen. Sogar China übernimmt das deutsche Vorbild", so Schalle. Auch im Bereich der Fernwärme wäre noch viel möglich, sagte Schalle unter Hinweis auf Güssing im Burgenland. Es wäre dringend notwendig und das Gebot der Stunde mehr in die Forschung zu investieren. Außerdem sei die Installation von Alternativenergien wie Solarenergie, Photovoltaik, Wind, Geothermie, Pellets, Kleinkraftwerke und Fernwärme ein Jobmotor für KMUs.
Die Energie der Sonne müsste optimal genützt werden, zumal sie ja überall regional vorhanden und unerschöpflich sei, meinte Schalle. "Führen wir uns nur vor Augen, dass das 15.000-fache des gesamten Weltenergiebedarfs von der Sonne alleine abgedeckt werden könnte." Außerdem sei das Basismaterial zur Herstellung von Solarzellen Silizium, das zweithäufigste Element der Erde -und Bestandteil von Sand.
Österreich sei im Bereich der Solarenergie und in der Photovoltaik Marktführer. Für Schalle absolut unverständlich, dass über 90 Prozent der Produktion ins Ausland gehen und die Bundesregierung für den heimischen Markt nichts unternehme. "Eines kann uns besonders stolz machen; das St. Veiter Unternehmen GREEN one TEC gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich der Sonnenenergie und jeder dritte Kollektor in der EU kommt aus St. Veit", so Schalle. "Schaffen wir doch endlich Abhilfe für eine bessere Luftqualität in den Städten, durch die komplette Umstellung aller öffentlichen Verkehrsmittel auf erneuerbarer Energieträgern, keine Neuzulassungen von Bussen und Taxis ohne umweltfreundlichen Treibstoff. Durch bundeseinheitliche Gesetze und
Förderungen im Bereich der Wohnhaussanierungen, Bürohaussanierungen, Industrieanlagen, sowie umweltgerechte Auflagen bei Neuerrichtungen", so Schalle abschließend.

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