Sänger "Thompson" für SPÖ "unerwünschte Person"

LGF Passegger: "Hat in Kärnten nichts verloren" - KO Kaiser verweist auf LT-Beschluss

Klagenfurt (SP-KTN) - SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Passegger hat am Mittwochvormittag die Einladung des mehr als umstrittenen nationalistischen kroatischen Sängers Marko Perkovic alias Thompson scharf kritisiert und die "singende Maschinenpistole" zur "unerwünschten Person" erklärt.

Nach Diktatoren, Massenmördern und allerlei Nazi-Gesindel gebe Haider diesmal einem Ustascha-Sänger die zweifelhafte Ehre und schade dadurch wieder einmal dem Ansehen des Landes, so der Landesgeschäftsführer. Thompson sei eine Art "kroatische Rock-Version von Jörg Haider" und habe in Kärnten "nichts verloren".

Ein "handfester Skandal" sei zudem, dass sich die Hypo-Alpe-Adria-Landesbank - möglicherweise im Auftrag Haiders - eine Zeitlang als Sponsor für Thompson hergegeben hat, so Passegger, der in dieser Frage dringenden Klärungsbedarf sieht. Immerhin habe es sich dabei um Landesvermögen gehandelt.

Auch Klubobmann Peter Kaiser kritisierte heute "Haiders Ehrengast" und verweist auf einen gegen Thompson gerichteten Beschluss des Kärntner Landtages, dem auch das BZÖ zugestimmt habe. (Schluss)

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