Pflege: GZÖ-Alber: Buchinger hat bis heute kein Pflege-Gesamtkonzept zustande gebracht!

Wien (OTS) - "SPÖ- Sozialminister Erwin Buchinger ähnelt einer Schlafftablette und hat bis heute keine wirkungsvollen Lösungen und kein Gesamtkonzept zustande gebracht, welches wirklich alle vorhandenen Probleme im Pflege- und Betreuungsbereich von Älteren sowie Jugendlichen beseitigt", so der GZÖ-Sozialsprecher Bernhard Alber.

"Wie oft und wie lange habe ich mit meinen Kollegen schon eine Erhöhung des Pflegegeldes gefordert, wie oft wurde die Pflegegelderhöhung von unseren BZÖ-Abgeordneten schon im Parlament eingebracht! Sich nun hinzustellen und die Erhöhung als großen Wurf zu bezeichnen, ist eine Provokation, zudem die vom Sozialminister vorgebrachten Maßnahmen nicht nur die vorhandenen Probleme nicht lösen, sondern nur noch mehr Unsicherheiten bringen", zeigt sich Bernhard Alber entsetzt

"Es fehlt nicht nur an Konzepten, sondern auch an Ideen, die wirklich den Betroffenen zu gute kommen, damit diese nicht nur mit Almosen abgestempelt werden. Vor allem gibt es bei Jugendlichen mit einer Behinderung massive Probleme, die nicht nur die Einstufung des Pflegegeldes sondern den ganzen Alltagsbereich wie z.B. Leben, Ausbildung, Arbeit, Pflege/Betreuung, Selbstständig uvm. mehr betreffen.
Wenn daher dem Herrn Sozialministern Erwin Buchinger die Jugend sowie die Probleme aller Menschen schon so wichtig sind, dann sollte er die Konzepte des BZÖ sowie der Generation Zukunft Österreich (GZÖ) übernehmen und nicht immer umfallen", so Alber weiter.

Daher fordert der GZÖ-Sozialsprecher die Umsetzung folgender Punkte:
1.Umsetzung des BZÖ-Pflege-Vorsorgekonzeptes
2.Novellierung des Pflegegeldgesetztes wonach Menschen mit Behinderung, darunter auch Jugendliche, zukünftig direkt und somit besser von Spitalsärzten in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten eingestuft werden
3.Bundesweiter Ausbau der Persönlichen Assistenz, welche nicht nur die Kosten im Betreuungs- u. Pflegebereich senkt, sondern vor allem die Selbstständigkeit fördert
4.Förderung der Selbstständigkeit von Jugendlichen mit Behinderung (Ausbau, Verbesserte Förderung der Physio- u. Ergotherapie) 5.Schaffung einer Grundsicherung wonach alle Menschen mit Behinderung (darunter vor allem Jugendliche) im Sozialnetz abgefangen und nicht in die Armut getrieben werden
6.Änderung bzw. Senkung des Kündigungsschutzes welcher die Hauptursache für die hohe Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderten darstellt
7.Verbesserte Förderung sowie Ausbildung von Menschen mit Behinderung im Arbeits- und Bildungsbereich

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Generation Zukunft Österreich (GZÖ)

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