ÖSTERREICH: Schmied denkt an Sanktionen gegen Eltern

Unterrichtsministerin für Konsequenzen, sollten Kinder nicht zur Sprachförderung in den Kindergarten geschickt werden

Wien (OTS) - Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) überlegt Sanktionen gegen Eltern, wenn sie ihre Kinder nicht in den Kindergarten zur Sprachförderung schicken. "Wir haben jetzt keine Sanktionen festgeschrieben. Das ist sicher der kritische Punkt. Wenn es nicht gelingt, muss man sich Sanktionen überlegen", erklärte die Ministerin im Interview mit "ÖSTERREICH" (Mittwoch-Ausgabe).

Im Mai sollen die Sprachstandstests in allen Kindergärten durchgeführt werden. Das Jahr 2008/2009 sieht Schmied als "Pilotjahr". es müsse gelingen, alle Kinder zu erreichen. Ob für Eltern, deren Kind nicht in den Kindergarten kommen und somit von der Sprachförderung nicht profitieren, eine Streichung der Familienbeihilfe droht, wollte Schmied vorerst noch nicht beantworten: "Darüber gibt es noch keine Entscheidung".

Grundsätzlich spricht sich Schmied erneut für ein verpflichtendes Vorschuljahr aus. "Das wäre die wirksamste Maßnahme". In dieser Regierung sei aber nur der erste Schritt, eben Sprachförderung im Kindergarten, durchsetzbar gewesen.

Rückfragen & Kontakt:

ÖSTERREICH
Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 2510 oder 2910
redaktion@oe24.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEL0001