Foul an Kärntner Sportvereinen

Schantl: Kein Verständnis dafür, dass Haider Sportvereine und Sportarten gegeneinander ausspielt.

Klagenfurt (SP-KTN) - Nachdem Jörg Haider in der heutigen Regierungssitzung den von ihm schon im November 2007 per Unterschrift fix zugesagten drei Millionen für Infrastrukturmaßnahmen von Kärntens Sportvereinen neuerlich die Freigabe untersagt hat, stellt Kärntens Sportreferent LR Wolfgang Schantl fest: "Und wieder hat Jörg Haider bewiesen, dass er sich nicht an schriftlich getroffene Vereinbarungen hält."

Während sämtliche Kärntner Sportvereine wüssten, dass er, Schantl, immer als verlässlicher Partner an einer fairen und gerechten Behandlung aller Vereine interessiert sei, sei es Haider der in bekannter Manier versuche, einen gegen den anderen auszuspielen. Besonders verwerflich sei es, wenn der Finanzreferent dazu Regeln, wie zum Beispiel den Zukunftsfonds betreffend, und Zahlen so lange zurecht biege, bis er sich einen Vorteil erwarte. "Bei seiner lückenhaften Auflistung, welche Sportler wie viel Geld bekommen, hat Haider wohl ganz zufällig darauf vergessen, dass der Fußball in Summe mit über 5,2 Millionen Euro pro Jahr gefördert werde und auf einen Spieler der Fußballakademie umgerechnet rund 11.000 Euro - in Zukunft sollen es 18.000 Euro sein - entfallen", klärt Schantl auf.

Darüber hinaus verschweige Haider, wohl auch nicht ganz ohne Hintergedanken, dass die Kärntner Nachwuchsakademie mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Millionen Euro, das mit Abstand best bezahlte Modell in ganz Österreich ist.

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