VP-Lerch zur EURO: Enttäuschendes Meeting bei Vizebürgermeisterin Laska

So genannte Infositzung zur Fanzone Hütteldorf brachte keine neuen Daten und Fakten

Wien (VP-Klub) - "Die so genannte Infositzung zur Fanzone Hütteldorf zu der die SP-Sportstadträtin, Vizebürgermeisterin Laska heute eingeladen hatte, brachte keine neuen Daten und Fakten. Besonders bedauerlich ist, dass bis zum heutigen Tage weder ein Sicherheits- noch ein Verkehrskonzept für die für immerhin 40.000 Personen vorgesehene Fanzone in Hütteldorf vorliegt", so der Penzinger ÖVP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Franz E. Lerch. Auch die von der ÖVP geforderte umfassende Anrainerinformation werde daher zeitlich und inhaltlich äußerst knapp erfolgen.

"Die einzige Neuigkeit am heutigen Tag: Die Zuschauerströme sollen nun auch durch die Bahnhofstraße und Linzerstraße in den Nordteil des Stadions geleitet werden. Das bedeutet Chaos pur mitten im Wohngebiet Hütteldorfs, das schon zu Normalzeiten verkehrstechnisch überfordert ist", stellt Lerch fest.

Alle Rahmenbedingungen seien noch völlig unklar und niemand wisse, wo Straßen gesperrt und noch Bauverbote ausgesprochen werden müssten. Außerdem wisse niemand, was wieviel kosten werde, denn bis dato ist nur von einer Gesamtsumme von 7,5 Mio. Euro die Rede, die im Gemeinderat beschlossen werden soll. "Besonders zu bedauern ist aber der Umstand, dass sich nun alles auf Hütteldorf konzentriert und mit Ausnahme der Ring-Fanzone keine anderen Fanzonen im Stadtbereich, wie z.B. das alte AKH, vorgesehen sind. Dadurch ist nicht auszuschließen, dass das Hanappi-Stadion an allen 32 Tagen bespielt wird", befürchtet Lerch.

"Und was die Ankunft der Fanmassen betrifft, so soll sich dies laut Wiener Linien halbwegs erträglich gestalten, sieht man davon ab, dass es gut 5 Stunden braucht, um 40.000 Fans mit der U-Bahn von der Stadtmitte nach Hütteldorf zu bringen. Viel schlimmer wird es aber bei der Rückreise, wenn dreimal so viel Fans wie nach einem Rapidmatch Hütteldorf zugleich verlassen wollen!" schließt Lerch.

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