Für die Dialogkultur in Europa

Figel, Schmied, Häupl und Wrabetz zum europäischen Jahr des interkulturellen Dialoges

Wien (OTS) - Der interkulturelle Dialog ist die Basis für das Zusammenleben und die Integration in Europa. Diese Feststellung trafen EU-Kommissar für Bildung und Unterricht Jan Figel, Bundesministerin für Unterricht und Kultur Claudia Schmied, Bürgermeister Michael Häupl und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Dienstag in einem Pressegespräch im Museumsquartier, das anlässlich der abschließenden Veranstaltungen der "Dialog-Tour" das BMUK und des ORF im Rahmen des "Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs" in Wien stattfand. Bürgermeister Michael Häupl sprach dabei das Grundklima des Miteinander in Wien an, das vieles möglich mache, wobei es freilich auch noch Problemzonen gebe. Insgesamt sei die Stadt jedoch auf einem guten Weg, es gebe eine Fülle von Initiativen und Veranstaltungen im Sinne des internationalen Dialogs und auch einen sozialen und religiösen Dialog mit internationaler Vorbildwirkung. Eine zentrale Frage sei die Sprachintegration, hier gebe es zielführende Strategien.

Häupl verwies darauf , dass Wien 30 Prozent Bevölkerung mit Migrationshintergrund habe. Dies sei eine Bereicherung und eine Herausforderung. Der Spracherwerb, aber auch andere Fähigkeiten seien Voraussetzungen für Chancengleichheit im Leben, daher tue die Stadt alles , um die entsprechenden Integrationsmaßnahmen im Bildungsbereich und in der Familie zu setzen. Generell sprach sich der Bürgermeister für ein "Europa als offenes System in der Weltgemeinschaft" aus.

Kommissar Jan Figel setzte sich für eine weitere Intensivierung der Dialogkultur ein und gratulierte zu den österreichischen Aktivitäten im Jahr des interkulturellen Dialogs. Diese Aktivitäten sollten aber auch fortgeführt werden. Schließlich sei Europa ein Kontinent, der ein Maximum an Diversität auf einem Minimum an Raum biete.

Bundesministerin Claudia Schmied sprach die Chancen für die Gesellschaft an, die in der Vielfalt liegen. Das gelte besonders auch für die Mehrsprachigkeit, allerdings auf der Basis, dass Deutsch die "Sprache für alle" sei. Wien nehme im Bereich der Maßnahmen für die sprachliche Integration eine Vorreiterrolle ein.

Generaldirektor Alexander Wrabetz betonte die Verantwortung des ORF für Information und Zusammenhalt als öffentlich-rechtliches Medium. Der ORF müsse dabei alle Schichten der Bevölkerung, also auch die Zuwanderer ansprechen.

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