Neugestaltung Liesinger Platz - BV Wurm: "Bevölkerung ist laufend in den Planungsprozess eingebunden"

Wien (OTS) - "In einem Bürgerbeteiligungsverfahren können Bürgerinnen und Bürger Ideen und Wünsche deponieren, die nach Möglichkeit in den Planungen zur Neugestaltung des Liesinger Platzes berücksichtigt werden", sagt der Liesinger Bezirksvorsteher Manfred Wurm. Der Vorwurf der ÖVP, die Öffentlichkeit sei bei den Planungen ausgeschlossen gewesen, entspricht nicht den Tatsachen: "Offenbar weiß die ÖVP nicht, was in Liesing alles zum Wohle der Bevölkerung geschieht", sagt Wurm. Der VP-Vorschlag, eine neue Brücke über die Südbahn zu bauen, sei auch nicht neu. Diese Idee ist auch schon mehrfach geprüft worden. Das Ergebnis war immer negativ. Auch kann Wurm die Schwarzmalerei der ÖVP beim Verkehr nicht nachvollziehen:
"Ein Verkehrsgutachten besagt, zusätzliches Verkehrsaufkommen sei ohne große Probleme zu bewältigen".

Viele LiesingerInnen bringen Ideen für Platzgestaltung ein

In der ersten Stufe des Bürgerbeteiligungsverfahrens vom Februar 2008 sind rund 150 Stellungnahmen eingelangt. Diese Vorschläge wurden nunmehr soweit wie möglich in den vorgelegten Planungsentwurf eingearbeitet. Gegenüber dem Erstentwurf wurde beispielsweise die Zahl der Kurzparkplätze erhöht, die Lage der Radwege verbessert, eine Hundezone eingeplant und auch die Gestaltung des Grünraumes verändert. Vor der Ladenzeile in der Breitenfurter Straße sollen wieder so weit wie möglich Schrägparkplätze angeordnet und eine Ladezone eingerichtet werden. Die Fahrbahnen bleiben von der Breite her ungefähr so wie derzeit, sie werden aber besser geordnet. Zudem werden Abstellanlagen für Fahrräder und Biker eingeplant. Dieses Ergebnis wird ab 20. Mai in einer weiteren Ausstellung im Bürgerdienst (Perchtoldsdorfer Straße 2, Eingang an der Ecke zur Haeckelstraße) zu sehen sein. Geöffnet ist die Ausstellung täglich Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.30, an Donnerstagen bis 18.00 Uhr.

Von ÖVP geforderte Bahnbrücke würde Schwerverkehr ins Liesinger Zentrum locken

Eine neue Brücke würde eine sehr steile Rampe benötigen, was vor allem im Winter problematisch wäre. Auch die Verkehrskapazität einer neuen Brücke ist geringer als bei der derzeitigen Verkehrsführung. Außerdem bringt eine neue Brücke mehr Schwerverkehr in das Liesinger Zentrum, weil dann die 16 Tonnen-Beschränkung wegfiele, die derzeit für die bestehende Brücke gilt.

Zusätzliches Verkehrsaufkommen durch Wohnungsneubauten ist bewältigbar

Die Verkehrsströme, die durch die geplante Bebauung der Brauereigründe entstehen, wurden von Fachleuten genau geprüft und berechnet. Diese Berechnungen waren Bestandteil des Flächenwidmungs-und Bebauungsplanes für das Brauereigelände. Das Gutachten besagt, dass das zusätzliche Verkehrsaufkommen ohne große Probleme zu bewältigen ist. Dem Flächenwidmungsplan inklusive dem Verkehrsgutachten hat übrigens auch die ÖVP im Wiener Gemeinderat zugestimmt. "Zur Verkehrshölle wird das Liesinger Bezirkszentrum nur dann, wenn die Forderungen der ÖVP umgesetzt würden!", ist Bezirksvorsteher Wurm überzeugt.

Die Umbauarbeiten des Liesinger Platzes sollen im Frühjahr 2010 starten und werden rund 4 Mio. Euro kosten, finanziert von Stadt und Bezirk.
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