Grüne Innere Stadt fordern Qualitätsoffensive der Fiakerunterunternehmen

Fussenegger: Einzelne Fahrerinnen verursachen schlechtes Image

Wien (OTS) - "Die Fiaker haben mit Imageproblemen zu kämpfen", konstatiert der Klubobmann der Grünen Innere Stadt, Rainer Fussenegger. Pferde, die buchstäblich bis zum Umfallen arbeiten, Stallungen ohne Tageslicht, Anbindehaltung, Kutschen, die nicht mehr verkehrssicher sind und Pferdemist in den Straßen sind nur einige der Problempunkte.

"Nicht alle Unternehmen gehen schlecht mit ihren Tieren um und nicht alle verschmutzen die Stadt, doch es wird Zeit, dass nicht mehr Einzelne unter den Fiakern den Ruf der gesamten Branche ruinieren", so Fussenegger

Der Grüne Klubmann fordert daher eine Qualitätsoffensive der Fiakerunternehmen: Betriebe sollen sich freiwillig verpflichten, Standards in Tierhaltung, Kontrolle und Ausbildung der Fahrerinnen und Fahrer einzuhalten. Solcherart könnten Gütesiegelbetriebe entstehen, die sich deutlich erkennbar von der Konkurrenz unterscheiden. Und nachdem es gut dreimal mehr Fiaker als Standplätze gibt, verlangen die City-Grünen, dass Gütesiegelbetriebe dann von der Gemeinde Wien bei der Standplatzvergabe auch bevorzugt werden. "Inakzeptabel ist jedenfalls, dass wieder ein Sommer kommt, mit all den bekannten Problemen, und sich für Tiere und Bevölkerung wieder nichts ändert", schließt Fussenegger.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat: 0664 52 16 831, presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0003