Klement, Hofer: AUA kann Eigenständigkeit nur in wettbewerbsfähigem Kooperationsmodell bewahren

Wien (OTS) - "AUA-Chef Alfred Ötsch hat leider keinen Draht zu seinen Mitarbeitern", befindet FPÖ-Infrastruktursprecher NAbg DI Karlheinz Klement. "Es gibt keine Klarheit für die Zukunft, keine erkennbaren Unternehmensstrategien und deshalb fehlt bei der Belegschaft die Motivation."

Davon unbenommen seien internationale Kooperationen für die verhältnismäßig kleine AUA unumgänglich, so Klement. "Die FPÖ empfiehlt die bestehende Kooperation mit der Lufthansa, Star Alliance, zu verbessern und zu vertiefen. Die Entwicklung der Lufthansa zeigt einen unglaublichen Aufwärtstrend zum führenden europäischen Luftfahrtunternehmen. Hier wird gründlich gearbeitet und es gibt klare Unternehmensstrategien."

Des Weiteren wäre die AUA gut beraten, sich bei ihrem Destinationsangebot geeignete Nischen zu suchen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Der Tunnelblick auf den Heute Ja -Morgen Nein-Investor Al Jaber sei der falsche Weg, da es zahlreiche Alternativen zu dieser Kooperation gebe.

FPÖ Luftfahrtsprecher NAbg Ing. Norbert Hofer ergänzt: "Auch eine Flottenharmonisierung ist dringend erforderlich, um eine Verringerung der Flottenführungskosten zu bewerkstelligen. Weniger unterschiedliche Flugzeugtypen bedeuten, etwa wegen der Effizienzsteigerung bei Wartungsarbeiten oder Ersatzteilbeschaffungen, ein enormes Einsparungspotential." Hofer abschließend: "Wie immer es bei der AUA weitergeht, muss der Staat eine Sperrminorität von 25 Prozent behalten."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001