ORF-RSO Wien mit österreichischer Erstaufführung von Johannes Maria Stauds "incipit III" live in Ö1

Wien (OTS) - Zwei Konzerte im Rahmen der "Wiener Festwochen" -
Werke der ungarischen Komponisten Béla Bartók, Ernst von Dohnanyi und Ivan Eröd (Musikverein, 8. Mai) und die österreichische Erstaufführung von Johannes Maria Stauds "incipit III" für Posaune, Streichorchester und drei Schlagzeuger, die am 30. Mai ab 19.30 Uhr live in Ö1 übertragen wird - und die konzertante Aufführung von Verdis Oper "I due foscari" (Konzerthaus, 19. Mai) stehen im Mai auf dem Konzertprogramm des ORF-RSO.

Am 8. Mai - Beginn: 19.30 Uhr - sind im Musikverein Werke dreier ungarischer Komponisten zu hören: Der lettische Dirigent Andris Nelsons hat für sein Konzertprogramm Béla Bartóks "Der wunderbare Mandarin" - dessen avantgardistischste Komposition - und Bartóks Rumänische Volkstänze gewählt. Weiters sind Ernst von Dohnányis Klavier-Variationen über das Kinderlied "Ah, vous dirais je, Maman" zu hören - interpretiert vom jungen finnischen Pianisten Henri Sigfridsson. Der in Österreich lebende Iván Eröd ist der dritte ungarische Komponist dieses Konzertes. Er schrieb fünf Gesänge nach Gedichten von Ossip Mandelstam, einem der bedeutendsten russischen Lyriker des 20. Jahrhunderts, der jahrelang wegen eines Gedichtes über Stalin verfolgt wurde und schließlich in einem sibirischen Lager starb. "Schwarzerde" heißt der Zyklus, der in verschlüsselter Form Erlebnisse des Dichters erzählt. Der Sohn des Komponisten, Adrian Eröd, wird diese Lieder interpretieren. In Ö1 ist der Mitschnitt des Konzertes am 15. Mai ab 19.30 Uhr zu hören.

Am 19. Mai ist im Wiener Konzerthaus (Beginn: 19.30 Uhr) die konzertante Aufführung einer selten gespielten Oper zu erleben. Das ORF-RSO Wien unter Bertrand de Billy spielt Giuseppe Verdis "I due foscari", weitere Mitwirkende dieser lyrischen Tragödie in italienischer Sprache sind Leo Nucci, Francisco Casanova, Manon Feubel, Paul Dumitrescu, Jörg Schneider, Nina Bernsteiner und der Slowakische Philharmonische Chor. Der Mitschnitt wird in Ö1 am 31. Mai ab 19.30 Uhr ausgestrahlt.

Auch RSO-Chefdirigent Bertrand de Billy widmet sich in diesem Monat unter anderem Béla Bartók. Dessen zweites Violinkonzert, das in den 1930er Jahren entstand und an die romantischen Neigungen des jungen Bartók erinnert, wird Benjamin Schmid spielen. Uwe Dierksen spielt die österreichische Erstaufführung des für ihn geschriebenen "incipit III" für Posaune, Streichorchester und drei Schlagzeuger des österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud. Den Rahmen für diese beiden Werke bilden das späte Orchesterwerk "Un sourire" von Olivier Messiaen - in Fortführung der konsequenten alljährlichen Aufführung von Werken dieses Komponisten durch Bertrand de Billy -und die selten gespielte d-Moll-Symphonie von César Franck. Das Konzert am 30. Mai im Wiener Musikverein wird in Ö1 live ab 19.30 Uhr übertragen.

Einen Tag vor diesem Konzert ist César Francks d-Moll-Symphonie eine "Klassische Verführung" im RadioKulturhaus gewidmet. Am Pult des RSO steht Bertrand de Billy, Moderation: Wilhelm Sinkovicz. Die "Klassische Verführung" am 29. Mai im RadioKulturhaus beginnt um 19.30 Uhr. In Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat findet am Vormittag (11.00 Uhr) auch eine Schülervorführung statt. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter:
http://rso-wien.ORF.at (ih)

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