AWO: Österreichisches Know-how für Olympische Winterspiele in Rumänien

Rumänien will sich um die Olympischen Winterspiele 2018 bewerben - österreichisches Unternehmen, vermittelt durch die AWO, sollen dabei helfen

Wien (PWK343) - Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) organisiert zusammen mit dem Olympischen Komitee Rumäniens und dem rumänischen Tourismusministerium vom 7.-9. Mai 2008 eine österreichische Wirtschaftsdelegation von Experten im Wintertourismus. Ziel der Mission ist die Entwicklung des Prahova Tals mit dem Zentrum Brasov (Kronstadt) für die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2018.

Die 70 österreichischen Firmenvertreter werden anlässlich der Wirtschaftsmission die bestehenden Sportstätten und Hotels dieser Gegend besichtigen und mit den Bürgermeistern und Kreisräten der Region zusammenreffen. Der rumänische Tourismusminister Ovidiu Silaghy, Staatssekretärin Lucia Morariu und der Präsident des Olympischen Komitees Rumäniens Octavian Morariu begrüßen die Initiative der österreichischen Wirtschaft und "werden bei dieser Gelegenheit die durchzuführenden Infrastrukturprojekte sowie den Masterplan für die touristische Entwicklung Rumäniens erstmals öffentlich präsentieren", berichtet Walter Friedl, österreichischer Handelsdelegierter in Rumänien. Präsident Morariu spricht in diesem Zusammenhang von einem historischen Moment für Rumänien, an dem es Zeit sei, nicht nur Top-Athleten zu den Olympischen Spielen zu entsenden, sondern "die Olympischen Spiele hier nach Rumänien zu bringen, um die olympischen Werte und Ideen landesweit zu verwirklichen."

Die österreichische Wirtschaftsdelegation, die vom Präsidenten des österreichischen Olympischen Komitees, Leo Wallner geleitet wird, umfasst Planungs- und Beratungsfirmen (APM, Horwath Tourismus Consulting, Kohl&Partner, Mind Take), Ski-, Snowboard und Ausrüstungsspezialisten (Atomic, Sport Timing, Wintersteiger, Wien Ticket), Schnee- und Eisanlagenprofis (AST Eis- und Solartechnik, Interfab Snowbusiness, Technoalpin, Wintertechnik Engineering), Skilift- und Liftstationenbauer (Doppelmayr, Lorünser), Baufirmen, Architekten, Ziviltechniker und Spezialanbieter (Berndorf Metall- und Bäderbau, GeoTech Bogdan und Darmann, Habau Hoch- und Tiefbau, Gebrüder Haider Bau, Hanlo Fertighaus, Hasslacher Drauland Holzindustrie, Mandlbauer Bau, Meixner Vermessung, DOKA Schalungstechnik, Perger Bau, PMS Elektro- und Automationstechnik, PORR Technobau, Rehau, Schwaighofer und Partner Architektur, Tiroler Röhren- und Metallwerke, Wiehag), Energiespezialisten (Bären Batterie, etaone energy), Finanzierungs- und Rechtsspezialisten (CHSH Rechtsanwälte, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Raiffeisen Zentralbank), EU-Förderexperte Becker Consult, Mietwäschereivertriebsprofi Salesianer Miettex, Forstpflanzenspezialist Lieco, die IMC Fachhochschule Krems sowie die OMV Refining mit Interesse im Nordischen Sport.

"Wenn wir die Olympischen Winterspiele mit vereinten rumänisch-österreichischen Kräften nach Brasov (Kronstadt), ins "Innsbruck der Karpaten" holen könnten, würde ein Traum wahr werden, von dem nicht nur das Prahova Tal allein, sondern das gesamte potenzielle Tourismusparadies Rumänien immens profitieren würde", lautet Friedls Fazit. Schon jetzt kommt jeder dritte Auslandsinvestor in Rumänien aus Österreich. (BS)

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