Sportstaatssekretär Lopatka: Kirche setzt zahlreiche EURO-Aktivitäten

Sportstaatssekretär gemeinsam mit Sportbischof Franz Lackner und ÖFB-Delegation Morgen beim Papst

Wien, 6. Mai 2008 (OTS) - "Fußball ist das Heraustreten aus dem versklavten Ernst des Alltags in den freien Ernst dessen, was nicht sein muss und deshalb so schön ist." (Papst Benedikt XVI) - "Auch Papst Benedikt kann sich für Fußball begeistern", so Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka im Vorfeld des Papst-Besuches mit einer ÖFB-Delegation, angeführt von ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, und dem neuen "Sportbischof" Franz Lackner, Weihbischof der Diözese Graz-Seckau. Mit einer "kleinen EURO" für Jugendfußballmannschaften, der Fanarbeit auf der Fanmeile in Wien und den anderen sieben Austragungsstädten sowie einem ökumenischen Gottesdienst im Wiener Stephansdom am Vorabend des EURO-Finales werde die Kirche während der EURO 2008 "stark sichtbar" sein. Er, Lopatka, habe vergangenes Wochenende zur Einstimmung auf den Besuch beim Papst bei der Siegerehrung bei einem Fußball-Turnier von über 100 Priester-Seminaristen die positive EURO-Stimmung innerhalb der Kirche verspürt. ****

Die kirchliche Eu(ro)phorie drücke sich nicht zuletzt auch durch die Zusammenarbeit zwischen österreichischen und Schweizer Kirchen zur spirituellen Begleitung des Großereignisses aus, so der Sportstaatssekretär. Christen aus Kirchen und Freikirchen beider Veranstaltungsländer haben sich unter dem Motto "Kirche 08" zusammengetan. Zu den Aktionen mit dem Slogan "Am Ball seit 2008 Jahren" gehören in Österreich der offizielle "Anstoß" des Rahmenprogramms am 14. Mai durch einen Gottesdienst für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der "Blaulichtorganisationen" mit Kardinal Christoph Schönborn im Wiener Stephansdom. Lopatka wird diesen mit dem polnischen Sportminister Miroslaw Drzewiecki besuchen. Bei einem Jugendfußballturnier im Rahmen des "Kirche08-Fußballfests" am 24. Mai trifft auf den Plätzen des Wiener Fußballverbandes bereits die Österreich-Gruppe mit Polen, Kroatien und Deutschland aufeinander. Während der EURO wird ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst in Basel stattfinden, ein Abschlussgottesdienst am 28. Juni auf dem Wiener Stephansplatz, wo nebenan im Museum des Stephansdoms die Ausstellung "Helden-Heilige-Himmelsstürmer" Parallelen zwischen Reliquienverehrung in der Kirche und beim Fußball zeigt. Sportstaatssekretär Lopatka freut sich, dass die Kirche "so aktiv" die EURO unterstützt.

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