USA für Unternehmen attraktiver als Europa

Wien (OTS) - KPMG-Studie erhebt die kostengünstigsten Unternehmensstandorte. Europa verliert wegen des schwachen US-Dollars an Boden. Mexiko ist der günstigste Standort für Unternehmen, London ist die teuerste Stadt.

Der drastische Wertverlust des US-Dollars macht sich beim Standortvergleich bemerkbar: Alle Industrienationen haben bei den Betriebskosten gegen die Vereinigten Staaten an Boden verloren. In den Niederlanden, Italien, Deutschland und Großbritannien sind die Belastungen für Unternehmen im Vergleich zu den USA am deutlichsten gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt KPMG in der Standortstudie "Competitive Alternatives", in der alle zwei Jahre die Kosten für die Gründung und Erhaltung eines Unternehmens in 136 Städte in 10 Ländern in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik verglichen werden.

In diesem Jahr wurden für die Studie 27 maßgebliche Kostenkomponenten erhoben - unter anderem die Kosten für Arbeit, Steuern, Immobilien und Energieversorgung, sowie eine Vielzahl von kostenunabhängigen Wettbewerbsfaktoren verglichen.

Ländervergleich:

Platz 1 unter den untersuchten Ländern belegt Mexiko, dessen Betriebskosten 20,5 Prozent unter denen der USA liegen.
Kanada, die USA und Australien folgen knapp hintereinander mit jeweils nicht einmal 1 Prozent Abstand auf den Plätzen 2, 3 und 4. Die Vereinigten Staaten haben sich in Bezug auf Kostengünstigkeit im Vergleich zu allen anderen Ländern seit 2006 am deutlichsten verbessert, was hauptsächlich auf die Abwertung des US-Dollars zurückzuführen ist.

Frankreich belegt unter den 10 untersuchten Ländern den 5. Platz und weist die niedrigste Kostenstruktur aller europäischen Länder auf.

Großbritannien, die Niederlande und Italien liegen ebenfalls dicht beieinander und belegen die Plätze 6 bis 8. Die Betriebskosten sind hier zwischen 7,1 und 7,9 Prozent höher als der US-Vergleichswert.

Japan belegt Rang 9 und gilt nach wie vor als relativ teuer. Allerdings hat Japan gegenüber den anderen Ländern auf lange Sicht mit niedriger Inflation und geringerer Volatilität des Yen gegenüber dem US-Dollar einigen Boden gutgemacht.

Deutschland (Platz 10) ist von allen Ländern mit 16,8 Prozent höheren Kosten als in den USA am teuersten. Zudem steht Deutschland neben Italien und Japan vor dem Problem einer alternden Bevölkerung:
Den größten Anteil haben die über 44-jährigen und den kleinsten die unter 25-jährigen.

Die vollständige Presseaussendung, die Studie sowie Grafiken zur Verdeutlichung der Studienergebnisse finden Sie auf
http://www.kpmg.at/de/topics/5024_DEU_HTML.php

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