Strache zu Natschläger: Unser Beileid gilt der Familie des Verstorbenen!

Wien, 03-05-2008 (fpd) - Sein tief empfundenes Beileid drückte heute der Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, NAbg. Heinz-Christian Strache, der Familie des in der Nacht verstorbenen ÖVP-Bezirksrates Gottfried Natschläger aus. Es sei zutiefst schockierend und mache ihn, Strache, sehr betroffen, daß Natschläger den Kampf um sein Leben verloren habe.

Es gelte in dieser schweren Stunde für seine Familie aber auch die Frage nach dem "Warum" zu stellen, zumal hier erstmals ein Prominenter Opfer eines Gewaltphänomens wurde, das in den vergangenen Monaten und Jahren immer öfter für negative Schlagzeilen sorge. Die massiv ansteigende Jugendkriminalität, mit immer brutaler werdenden Auswüchsen, müsse auch die Politik alarmieren. In diesem Zusammenhang müsse auch über neue Formen der Jugendgerichtsbarkeit und kreative Therapieansätze nachgedacht werden. Er, Strache, halte zwar nichts von der ÖVP-Idee Jugendliche in "Box-Camps" zu stecken in der Hoffnung, daß danach alles gut sei - es müsse jedoch schon auch überleget werden, ob die derzeitig liberale Strafjustiz für Jugendliche der richtige Weg sei.

Im Falle des nunmehr verstorbenen ÖVP-Bezirksrates fordere er, Strache, jedenfalls die volle Härte der Justiz für den bzw. die Täter, da dieser feige Überfall ohne jeglichen Anlass und einzig aus "Langeweile" erfolgt sei. Den Tätern müsse klar gemacht werden, daß unsere Gesellschaft keinerlei Toleranz bei derart widerwärtigen Gewalttaten kenne, so Strache abschließend. (Schluß)

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