Kollektivvertrag Chemische Industrie: Überwältigende Unterstützung von Seiten der Belegschaft der Lenzing AG

Einschüchterungsversuche und Drohungen haben sich als Bumerang erwiesen

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Etwa 900 Personen, BetriebsrätInnen der Chemischen Industrie und große Teile der Belegschaft des Werks in Lenzing haben heute Vormittag die Werkseinfahrt des Unternehmens blockiert. Die Versammlung wurde von der Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC) gemeinsam mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) organisiert. "Die Strategie des Lenzing-Vorstandsmitglieds und KV-Verhandlers Dr. Untersperger, durch Einschüchterungen die Belegschaft davor abzuhalten, vor das Werkstor zu treten, haben sich als Bumerang erwiesen, die Unterstützung der Belegschaft war überwältigend und für das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen ein großer Ansporn", so der stv. Regionalgeschäftsführer der GPA-DJP-Oberösterreich Harald Voglsam.++++

Die vorgelegte Resolution wurde von den VerhandlungsteilnehmerInnen einstimmig angenommen. Darin werden die Arbeitgeber aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die BetriebsrätInnen fordern einen nachhaltigen Lohn- und Gehaltsabschluss, der den wirtschaftlichen Erfolg der chemischen Industrie widerspiegelt.

Die Verhandlungen für die etwa 42.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie wurden vorgestern Nacht ergebnislos unterbrochen.

ÖGB, 30. April 2008 Nr. 270

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