Martinz: KWF verhindert EU-Geldfluss nach Kärnten

Heute, am 30.4, endet die erste Einreichfrist für grenzüberschreitende EU-Projekte Kärntens mit Italien. Der KWF lässt die Förderung wichtiger EU-Projekte nicht zu.

Klagenfurt (OTS) - "Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds verweigert die Förderung EU-richtlinienkonformer Projekte. Keine Projekte, kein Geld", erklärt EU-Landesrat Josef Martinz und fordert vom KWF die nötige Kooperationsbereitschaft um Kärntens EU-Millionen abholen zu können. Bis heute (30. April) können grenzüberschreitende Projekte mit Italien eingereicht werden. Der KWF ist nicht bereit die EU-Kofinanzierung fertig entwickelter EU-Projekte zuzulassen. Das betrifft für die Wertschöpfung des Landes bedeutungsvolle Projekte wie z.B. Urlaub am Bauernhof oder Reiteldorado Kärnten. Martinz: "Das Argument, die Projekte entsprechen nicht den KWF-Richtlinien, gilt nicht. Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel. Es liegt eindeutig in der Hand des KWF, den Fluss der EU-Mittel für diese den EU-Kriterien entsprechenden Projekte zu ermöglichen."

Der KWF hat in der neuen EU-Förderperiode (2007 - 2013) die Gesamtkoordination für die Abwicklung des EU-Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (Interreg) für Kärnten. Aus allen Förderprogrammen zusammen stehen Kärnten jedes Jahr 85 Millionen Euro von der EU zur Verfügung. Es liegt an Kärnten selbst, diese Gelder auch zu nutzen. (Schluss)

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