Haberzettl: Am 1. Mai gehen wir für eine Idee auf die Straßen

FSG hat mit SPÖ geführter Regierung viel erreicht

Wien (FSG) - "Am 1. Mai gehen SozialdemokratInnen für eine Idee
auf die Straße, die nach wie vor hochaktuell ist", sagt Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen im ÖGB (FSG). "Wir treten für soziale Gerechtigkeit ein, dafür, dass die Menschen von ihrer Arbeit gut leben können, und dafür, dass sie die Sicherheit haben können, in Notsituationen unterstützt zu werden."++++

Seit die Regierung Gusenbauer im Amt sei, konnten viele gewerkschaftspolitische Anliegen umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht werden. "Denken wir zurück an die Regierungen Schüssel: Die Sozialpartner wurden nicht einmal ignoriert, und jetzt haben sie in nur eineinhalb Jahren viele Vorschläge gemacht, die aus gewerkschaftlicher und auch aus sozialdemokratischer Sicht längst fällig waren." Haberzettl führt als Beispiele an: Anmeldung zur Sozialversicherung vor Arbeitsbeginn, Mehrarbeitszuschlag für Teilzeitbeschäftigte, 1.000 Euro Mindestlohn, Lehrlingsfonds und Neuregelung der Lehrlingsförderung, Auftraggeberhaftung, volle sozialrechtliche Gleichstellung freier DienstnehmerInnen, Finanzierung der sozialen Krankenversicherung, Maßnahmenpakte für ältere ArbeitnehmerInnen.

"Mehr" kann es immer sein!

"Dass wir bei einer fast 50 - 50 Koalitionsregierung nicht 100 Prozent unserer Ideen durchsetzen können ist schade, aber mit dieser Realität müssen wir uns abfinden", meint Haberzettl. "Natürlich könnte man bei jedem Thema noch mehr erreichen, noch mehr verbessern. Wir werden uns als FSG mächtig ins Zeug legen, um auch in Zukunft die Interessen der ArbeitnehmerInnen bestens zu vertreten, in den Betrieben, im Nationalrat und im Zuge von Sozialpartner-Verhandlungen." Nächstes wichtiges Anliegen der FSG sei eine sozial gerechte Steuerreform, die die ArbeitnehmerInnen deutlich entlaste. "Jetzt sind die ArbeitnehmerInnen dran, denn die Unternehmen haben von den vorigen Regierungen schon genug Geschenke bekommen."

FSG, 30. April 2008 Nr. 24

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