Haimbuchner zu Eurofighter: "Darabos lässt Heer Nebelgranaten werfen!"

Auch die Einsparungen von Darabos werden Nachrüstungen notwendig machen

Wien (OTS) - "Nach der PR-Offensive zum Tschadeinsatz lässt
Darabos jetzt die Generalität Nebelgranaten in Bezug auf die Eurofighter-Einführung werfen, um seinen Verhandlungsmisserfolg zu kaschieren." Dies stellte heute FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner zu den offiziellen Behauptungen des Heeres fest, wonach die Einsparungen, welche unter Scheibner und Platter getroffen worden seien, Nachrüstungen erforderten - im Gegensatz zu den Einsparungen, die unter Darabos vorgenommen worden seien.

Es entspreche zwar den Tatsachen, so Haimbuchner, "dass bereits unter Scheibner und Platter Einsparungen vorgenommen wurden, die der Sinnhaftigkeit der Einführung des Systems Eurofighter widersprachen. Das hat die FPÖ bereits im Untersuchungsausschuss immer wieder kritisiert. Jedoch haben die Reduzierungen durch Darabos das System völlig ins Wanken gebracht. Dies wird vom Heer aber nur unter vorgehaltener Hand berichtet."

"Die Eurofighter verfügen jetzt über keine Nachtsichtfähigkeiten mehr und über keine Fähigkeiten zur Identifizierung für die Luftraumüberwachung, welche über Sichtweite des Piloten hinausgeht. Das Radar, welches Darabos nicht abbestellt hat, dient in erster Linie Kampfeinsätzen und nicht der Luftraumüberwachung. Dies wird neben dem Verzicht auf Tranche 2 in den nächsten Jahren genauso Nachbeschaffungen notwendig machen und langfristig höhere Kosten verursachen. Bestimmte Generäle werden von Darabos nur dazu angehalten, entsprechende Nebelgranaten zu werfen", schloss Haimbuchner.

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