SP-Ekkamp: Wiener U-Bahn funktioniert ausgezeichnet

Heftige Kritik von VP-Gerstl wegen kurzfristiger technischer Störung auf der U 4 als "unseriös" zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Bei allen Verkehrsunternehmen auf der Welt treten mit unterschiedlicher Intensität unvorhersehbar technisch bedingte Störungen beim Einsatz der Betriebsmittel auf. Das ist auch heute früh kurzfristig bei einer Garnitur der Linie U 4 um 6.48 Uhr im Bereich der Stadion Ober St. Veit geschehen. Durch ein schadhaft gewordenes Teil im Bereich der Linienzugsbeeinflussung (LZB) durfte die Garnitur - und natürlich auch die nachfolgenden Züge - aus wohlüberlegten Sicherheitsgründen nur mit 15 Stundenkilometern verkehren. Dies hat in der Folge einen Zugsstau zur Folge, sodass zwischen den Stationen Hütteldorf und Hietzing eine längere Wartezeit für die Fahrgäste - nämlich rund 14 Minuten - entstanden ist. Um 7.04 Uhr wurde der Normalbetrieb wieder aufgenommen. Die Sicherheit ihrer Fahrgäste steht für die Wiener Linien an erster Stelle. Die Kritik und die damit verbundenen Anmerkungen aus der tiefsten Argumentationsschublade seitens des VP-Verkehrssprechers Gerstl sind deshalb völlig unzutreffend, unseriös und entschieden zurückzuweisen", stellte Mittwoch der Vorsitzende des Unterausschusses Wiener Stadtwerke des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien fest.

Dass die WienerInnen entgegen der Meinung Gerstls mit den Verkehrsbetrieben sehr zufrieden sind, unterstreichen nicht nur die guten Noten der Fahrgäste für ihre Öffis, sondern auch ihre ständig steigende Zahl, führte Ekkamp weiter aus. Vor allem wegen des guten Funktionierens der Wiener Linien hätte sich in Wien der Modal Split in den letzten Jahren zugunsten des öffentlichen Verkehrs gedreht. Ekkamp: "Die Wiener Linien befördern täglich zwei Millionen Fahrgäste. Eine sicherlich große Herausforderung, die die Wiener Linien hervorragend meistern. Betriebsstörungen, auf welche vielfältigen Ursachen sie auch immer zurückzuführen sind, sind bedauerlich, lassen sich aber nicht immer gänzlich ausschließen. Das akzeptiert jeder auch nur einigermaßen vernünftig denkende Mensch", schloss Ekkamp. (Schluss)

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