FPÖ-Seniorensprecher Neubauer: Buchingers "Soziallösung" ist erneuter Betrug an Senioren

Wien (OTS) - "Das von der SPÖ geforderte Vorziehen der kompletten Steuerreform auf 2009 ist in dem nunmehr vorliegenden Vorschlag von Minister Buchinger nicht enthalten", kommentierte heute FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer und Generalsekretär des Österreichischen Seniorenrings den aktuellen Koalitions-Kompromiss durch Vorziehen der Pensionserhöhung.

"Was die Sozialisten aber nun als "großen Wurf" für die Pensionisten ankündigen, schlägt dem Fass den Boden aus", ergänzt Neubauer. Demnach werde die nächste Pensionserhöhung für 14 Monate gelten und damit bereits mit 1. November in Kraft treten. "Nach derzeitigen Erhebungen wird diese Regelung den Pensionisten im Monat etwa 30 Euro zusätzliches Einkommen bringen. Geht man davon aus, dass durch die verzögerte Pensionsanpassung im ersten Jahr den Neu-Pensionisten dieses Jahr durchschnittlich 2,1 % Inflationsanpassung dauerhaft verloren gehen, dann ergibt dies einen Durchschnittsverlust von ca. 360 Euro, was somit einen Realverlust dieser Pensionisten von tatsächlich 300 Euro jährlich ergibt", so Neubauer.

"Diese Einmalzahlung für die Pensionisten bedeutet auch eine niedrigere Pension für alle Zukunft und einen zusätzlichen Kaufkraftverlust, von dem Pensionisten ohnehin stark betroffen sind", stellt der freiheitliche Seniorensprecher Neubauer fest, der die Regierungsvorlage deshalb als "halbherzige Alibihandlung" bezeichnet und auf die eigene Initiative im Nationalrat für die Pensionisten verwies. "In Anbetracht der massiven Teuerungswelle und der damit zusammenhängenden Diskussion, in der selbst die Regierungsparteien zumindest nach außen hin an einem Strang ziehen und von einem Handlungsbedarf sprechen, ist diese Regelung der verzögerten Pensionsanpassung mehr als fragwürdig", schloss Neubauer.

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