VP-Korosec und Praniess-Kastner ad U-Kommission: Wiener Psychiatrieplan veraltet

Wien (VP-Klub) - "Die wechselnden roten Gesundheitsstadträte haben in den letzten dreißig Jahren auf eine Modernisierung der psychiatrischen Versorgung verzichtet", kommentieren die ÖVP-Mitglieder der Untersuchungskommission, LAbg. Ingrid Korosec und LAbg. Karin Praniess-Kastner, den Vortrag der Gesundheitsversorgungsexpertin Michaela Moritz, die der Gesundheit Österreich GmbH als Geschäftsführerin vorsteht.

Mängel in der Wiener psychiatrischen Versorgung seit 2002 bekannt

Vom ÖBIG, heute Teil der Gesundheit Österreich GmbH, wurde schon 2002 eine Studie über die psychiatrische Versorgung im Auftrag der Stadt erstellt. "Diese Studie zeigte bereits 2002 die zahlreichen Schwächen der psychiatrischen Versorgung in Wien auf. Kein Psychiatriekoordinator, schwaches Schnittstellenmanagement, fehlende Organisation beim PSD und stigmatisierendes Otto-Wagner-Spital sind die wesentlichsten Punkte auf der langen Mängelliste der Experten", erläutert Korosec die Inhalte des Berichtes.

Kritischer Bericht wurde Opposition 6 Jahre vorenthalten

"Dieser Bericht wurde der Opposition all die Jahre vorenthalten. Wir haben ihn erst letzte Woche im Rahmen der U-Kommission erhalten", kritisiert Praniess-Kastner außerdem die intransparente und undemokratische Vorgangsweise der SP-Stadtregierung.

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