"War nie Kind...": Gedenkveranstaltung am 5. Mai im Parlament Am Sonntag, dem 4. Mai, Matinee des Volkstheaters im Hohen Haus

Wien (PK) - "War nie Kind..." ist das Motto der diesjährigen Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Montag, dem 5. Mai, im Parlament. Unter dem gleichen Thema steht auch eine Matinee des Volkstheaters, die am Sonntag, dem 4. Mai, und zwar ebenfalls im Parlament, stattfindet. Veranstalter sind, auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, der Nationalfonds der Republik Österreich, die Österreichische Gesellschaft für Literatur und das Volkstheater. Im Mittelpunkt beider Veranstaltungen stehen Kinder und Jugendliche als Opfer des Nationalsozialismus: Kinder in den Vernichtungslagern, in den Ghettos, Kinder als Opfer des Euthanasie-Programms, aber auch Kinder und Jugendliche, die durch Sammeltransporte ins Ausland gerettet werden konnten. In literarischen Texten und kurzen Lebensgeschichten von Betroffenen werden Schicksale vergegenwärtigt.

Bundesratspräsident Helmut Kritzinger wird die TeilnehmerInnen der Gedenkveranstaltung am Montag, dem 5. Mai, um 11 Uhr im historischen Sitzungssaal des Parlaments begrüßen. Nach einer Installation der Ars Electronica Linz ("Memento") wird Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eine Ansprache halten. Die ausgewählten Texte werden von Hilde Sochor, Katharina Stemberger, Jakob Seeböck und Peter Wolsdorf gelesen. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Jugendorchester der Werkskapelle Laufen Gmunden-Engelhof. Die gesamte Veranstaltung wird im Programm ORF 2 live übertragen.

Die Matinee am Sonntag (4. Mai) beginnt um 11 Uhr im Budgetsaal des Parlaments. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer wird die Matinee eröffnen und die Gäste begrüßen. Die Matinee wird ab 11 Uhr live im Internet übertragen. Beide Veranstaltungen werden von Sandra Kreisler moderiert.

Die Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus hat ihren Ursprung in einer Entschließung, die Nationalrat und Bundesrat im Jahr 1997 gefasst haben. Sie brachte die Absicht beider Kammern des Parlaments zum Ausdruck, die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen Anfang Mai 1945 alljährlich zum Anlass zu nehmen, in einer Gedenkveranstaltung der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und gleichzeitig die entschiedene Ablehnung von Gewalt und Rassismus zum Ausdruck zu bringen. (Schluss)

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