BMHS-Gewerkschaft unterstützt Maturareform

Wien (OTS) - "Aus tiefer Überzeugung, schon bisher die Absolventen der Berufsbildenden Höheren Schulen (HTL, HAK, HLW, Tourismusschulen, LA für Kindergartenpädagogik, Modeschulen, Schulen für Sozialberufe) optimal für den beruflichen Einstieg oder ein weiteres Studium vorbereitet zu haben, verschließt sich die BMHS-Gewerkschaft nicht gegen die geplanten Veränderungen bei der Reife- und Diplomprüfung (Zentralmatura, Bildungsstandards) und signalisiert darüber hinaus Verhandlungsbereitschaft", stellt Mag. Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) fest.

Diese Bereitschaft bezieht sich auf die notwendige Berücksichtigung der Eigenheiten und Notwendigkeiten des Berufsbildenden Schulwesens. "Unsere SchülerInnen absolvieren mit der Abschlussprüfung neben dem Nachweis der Studierfähigkeit auch eine Diplomprüfung als Abschluss einer qualifizierten Berufsausbildung. Vorstellbar wäre die Standardisierung demnach bei allgemeinbildenden Gegenständen und könnte dergestalt sein, dass z.B. in Mathematik zwei von vier Beispielen zentral vorgegeben werden", so Rainer. Zwei Beispiele wären ausbildungsbezogen vom Prüfer selbst zu erstellen und haben die Individualität der Ausbildung und des Schülers zu berücksichtigen. Parallel zur Reife- und Diplomprüfung der Berufsbildenden Höheren Schulen müssten auch alle anderen Formen der Matura (z.B. Berufsreifeprüfung) standardisiert werden.

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Prof. MMag. Jürgen Rainer, Vorsitzender BMHS-Gewerkschaft
Tel.: 01 / 533 63 35

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